
Ulrich Klein, mit Material der dpa
Apple: US-Behörde prüft Informationspolitik über Steve Jobs Gesundheitszustand
Die US-Börsenaufsicht SEC prüft angeblich weiterhin die Informationspolitik von Apple zur Gesundheit von Konzernchef Steve Jobs. Vor allem interessiere sich die SEC für die Ankündigungen zu Jobs Gesundheit von Januar, berichtete die Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf informierte Personen.
Jobs hatte Anfang Januar zunächst mitgeteilt, seine Gesundheitsprobleme seien relativ einfach zu behandeln. Neun Tage später sagte er, sie seien doch komplexer als gedacht und kündigte eine Auszeit bis Ende Juni an. Eine Schlüsselfrage für die SEC sei, was Mitglieder des Apple-Verwaltungsrates zum Zeitpunkt der ersten Ankündigung wussten, schrieb Bloomberg.
Jobs ist Ende Juni wie angekündigt ins Tagesgeschäft zurückgekehrt. Er hatte sich einer Lebertransplantation unterzogen. Gründe für die Operation wurden nicht genannt.
Genesener Jobs im Kreuzfeuer der Kritik
Apple war in den vergangenen Monaten wegen seiner zurückhaltenden Informationspolitik zum Gesundheitszustand von Jobs in die Kritik geraten. Der legendäre US-Investor Warren Buffett hatte Apple Ende Juni wegen zurückhaltender Informationen zum Gesundheitszustand von Konzernchef Steve Jobs kritisiert. Für Anleger sei es eine bedeutende Tatsache, ob sich Jobs einer ernsthaften Operation unterziehe oder nicht, sagte Buffett (78) am Mittwoch dem US-Wirtschaftssender CNBC. "Es ist wichtig, das bekanntzugeben." Allerdings lief das Geschäft von Apple in den vergangenen Monaten auch ohne Jobs stark, so dass diesen Forderungen etwas Wind aus den Segeln genommen wurde. (magnus.de berichtete).
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