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Pit Klein
176.000 Shell-Angestelle Opfer von Datenraub
Branchendienst: 176.000 Datensätze von Angestellten bei Shell geklaut
Rund 176.000 Angestelle des Mineralölkonzerns Shell sollen das Opfer eines Datenraubs geworden sein.
Nach Angaben des britischen Branchendienstes "The Register" am Montag wurde die komplette Adressdaten des Energiemultis kopiert und Umweltaktivisten in die Hände gespielt. Unter den Adresssätzen sollen sich auch zahlreiche Kunden und Ansprechparter von Shell befunden haben.
Der "Register" bezieht sich bei seinen Informationen unter anderem auf den Aktivisten John Donovan, der angeblich eine Kopie der Datenbank erhalten, inzwischen aber wieder zerstört haben will. Donovan warnte vor weiteren Kopien, die sich im Umlauf befänden. Die Datenbank ist offenbar sechs Monate alt, gibt also nur bedingt den aktuellen Stand wieder.
Richard Wiseman, Chef der Ethikkommission bei Shell, machte die Belegschaft auf den Datendiebstahl bereits vergangenen Woche aufmerksam. Der "Register" zitierte aus einer E-Mail, die den Vorgang bestätigt. Bislang ist unklar, wer für den Hack verantwortlich ist.
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