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Pit Klein
Bundesnetzagentur verteidigt Rundfunkfrequenz-Auktion - Kooperationen
Der Chef der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, hat die Versteigerung von Rundfunkfrequenzen für die Nutzung von mobilem Internet verteidigt.
"Nach der Frequenzauktion wird die Lage in Deutschland erheblich besser sein als im übrigen Europa und in den USA. Ich glaube, in spätestens zwei Jahren ist es soweit. Dann sind viele weiße Flecken bei der Breitbandversorgung verschwunden", sagte Kurth der "Frankfurter Rundschau" (Samstagsausgabe). Auch die hohen Summen seien gerechtfertigt: "Wo Frequenzen verschenkt wurden, ist genau das Gegenteil eingetreten. Die Auktion ist die Stunde der Wahrheit. Hier zeigt sich, wer leistungsfähig ist", sagte der Aufseher. Wer sich durchsetze, dem könne man am ehesten auch einen zügigen Netzausbau zutrauen.
Kurth sprach sich gleichzeitig für Kooperationen unter den Netzbetreibern aus, wenn dabei der Wettbewerb nicht eingeschränkt wird. "Wir stehen dem offen gegenüber, ganz besonders auf dem flachen Land", erklärte er. Die öffentlichtlich-rechtlichen Sender kritisieren die Versteigerung scharf, weil sie Störungen des Rundfunkempfangs befürchten. Diese sind bereits nachgewiesen, fraglich ist nur, wie groß die Probleme werden.
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