
Newsredaktion Golem
Constantin Film startet Kampf gegen Schwarzkopien
Der Filmproduzent Constantin Film hat eine Abmahnwelle gegen Anbieter von Schwarzkopien gestartet. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) am Montag berichtete fordert Constantin Film von jeden Abgemahnten, der illegal Filme im Internet anbietet, 800 Euro Schadensersatz. Die Telekom und andere ISPs sollen anhand von IP-Adressen die Kundendaten herausgegeben haben.
Constantin Film verschickt massenhaft Abmahnungen an Anbieter von Schwarzkopien im Internet und fordert 800 Euro Schadensersatz. Die Telekom und andere ISPs sollen anhand von IP-Adressen die Kundendaten herausgegeben haben.
Der Filmverleiher und -produzent Constantin Film zieht gegen Anbieter von Schwarzkopien ins Feld. Das Unternehmen verschickt seit kurzem Abmahnungen und verlangt Schadensersatz von rund 800 Euro. Das bestätigte Constantin-Film-Vorstandschef Bernhard Burgener der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Der größte deutsche Filmproduzent (Der Baader Meinhof Komplex, Männersache) fordert die Abgemahnten auf, Unterlassungserklärungen abzugeben und einen Schadensersatz von 800 Euro zu zahlen. Wer die Unterschrift unter den Vertrag verweigert, wird mit einer Klage bedroht.
Constantin hat nach eigenen Angaben durch "einen technischen Dienstleister" 10.000 IP-Adressen identifiziert. Internet Service Provider wie die Deutsche Telekom hätten anhand derer die Daten von 500 Kunden ermittelt und herausgegeben, schreibt die FAZ.
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