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Dina Dervisevic


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12. August 2010
Beyerdynamic T 5p und T 50p: Ehrgeizige Ziele eines Kopfhörerspezialisten Bild vergrößern 937 410 http://img3.magnus.de/image-r937x410-C-f7c14358-36529511.jpg
Beyerdynamic T 5p und T 50p

Ehrgeizige Ziele des Heilbronner Kopfhörerspezialisten

Der hohe Wirkungsgrad des Beyerdynamic T 5p und T 50p soll möglichst viel magnetische Kraft in akustische Energie umsetzen.

Gerade im Bus, in der Bahn oder an Bord von Flugzeugen gelten andere akustische Gesetze als daheim im Wohnzimmer: Umweltgeräusche beeinträchtigen den Musikgenuss, akkubetriebene MP3-Player spielen an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit. Zudem fehlt es unterwegs nicht selten an der Muße, sich in wirklich authentischen, audiophilen Klang einzuhören.

Beyerdynamic T 5p
Bild vergrößern 937 1059 http://img4.magnus.de/Beyerdynamic-T-5p-r937x1059-C-7c5b63da-37786960.jpg Beyerdynamic T 5p © Hersteller
© Hersteller

Beyerdynamic T 5p

Beyerdynamic will Abhilfe schaffen: Die neuen mobilen Kopfhörer des Heilbronner Audiospezialisten sollen nichts weglassen und nichts hinzufügen, sondern einfach nur Musik, so wie sie aufgenommen wurde, wiedergeben. Möglich soll das durch die Tesla-Technologie werden. Sie soll für eine hohe magnetische Flussdichte sorgen. Oder anders ausgedrückt: für einen besonders kraftvollen Antrieb der Schwingspule im Kopfhörer.

Auch der Mobilkopfhörer T 50p (250 Euro) und vor allem der Anfang September auf den Markt kommende Edelkopfhörer T 5p (890 Euro) sollen etwas ermöglichen das unter Experten lange Zeit als unerreichbar galt: perfekten Klang abseits der heimischen Stereoanlage. Ihr hoher Wirkungsgrad soll möglichst viel magnetische Kraft in akustische Energie umsetzen. Das Abspielgerät müsste in dem Fall weniger Leistung bringen, um dieselbe Lautstärke zu erzielen.

Dazu zwei Fragen an Mario Gebhardt, Entwicklungsleiter für Audioprodukte bei Beyerdynamic:

Beyerdynamic T 50p
Bild vergrößern 937 1340 http://img3.magnus.de/Beyerdynamic-T-50p-r937x1339-C-219fdf72-37786963.jpg Beyerdynamic T 50p © Hersteller
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Beyerdynamic T 50p

Kann das starke Magnetfeld zu gesundheitlichen Schäden führen?

Gebhardt: Nein, sicherlich nicht. Man darf die magnetische Feldstärke in einem Kopfhörersystem nicht mit elektromagnetischer Strahlung verwechseln. Im Kopfhörer herrscht ein statisches Magnetfeld, ähnlich dem Erdmagnetfeld, das noch dazu auf einen eng abgegrenzten Bereich konzentriert ist: den Luftspalt mit der Schwingspule.

Und von diesem Magnetfeld dringt nichts nach draußen?

Gebhardt: Unsere Tesla-Systeme sind ja gerade darauf optimiert, dass möglichst wenig Magnetkraft das System verlässt – das wäre wieder ein Verlust von Effizienz. Natürlich entsteht wie bei jedem Kopfhörer durch Audiosignale in der Schwingspule eine geringfügige elektromagnetische Strahlung. Diese ist aber eher geringer als in konventionellen Systemen, weil wir wegen des guten Wirkungsgrades nur wenig Strom fließen lassen müssen.

www.beyerdynamic.de 



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