
Pit Klein
Gescheitertes Internet-Startup LetsBuyIt.com tritt wieder in Deutschland an
Das im New-Economy-Hype entstandene und später gescheiterte Shopping-Portal LetsBuyIt.com feiert in Deutschland sein Comeback.
Wie die gleichnamige Betreibergesellschaft am Dienstag mitteilte, geht die Web-Site mit einem geänderten Konzept an den Start. So wird das Modell von herkömmlichen Preisvergleichsseiten mit dem klassischen Community-Gedanken kombiniert: Darunter versteht LetsBuyIt.com, dass sich einzelne, registrierte Mitglieder zu Produkten in den unterschiedlichsten Kategorien beraten lassen und austauschen können. Aufgeführt sind Tausende von Produkten ganz unterschiedlicher Shopping-Anbieter.
Dazu gehören unter anderem Otto, Apple Store, Conrad Electronics und der Feinkosthändler Dallmayr - insgesamt sollen 200 Web-Sites eingebunden worden sein. Weil das bisherige Maskottchen, eine Ameise erhalten blieb, und mit "Billy" auch einen Namen hat, sammeln aktive Mitglieder von Letsbuyit.com Bonuspunkte. Je nach Häufigkeit und Wertigkeit des Beitrags gibt es den Angaben zufolge 60 bis 120 "Billies", die später z.B. in Geschenkgutscheine umgewandelt werden können.
Der Vorläufer von LetsBuyIt.com hatte eine andere Ausrichtung: Damals wurden Rabattierungen auf Produkte angeboten, wenn sie eine bestimmte Bestellanzahl überschritten. Je mehr Besteller, desto billiger wurde die Order. Der Anbieter gab im Jahr 2001 wegen Erfolgslosigkeit auf. Seither gab es verschiedene Wiederbelebungsversuche, die aber alle nicht von Erfolg gekrönt waren.
Letsbuyit.com
Verwandte Themen






