
Ulrich Klein, mit Material der dpa
Intel und Nokia planen mobile Geräte mit Linux
Der Chiphersteller Intel und der Handybauer Nokia wollen gemeinsam eine neue mobile Geräteklasse für das Internet entwickeln. Die beiden in ihren Märkten führenden Unternehmen kündigten dafür am Dienstag im kalifornischen Santa Clara eine "strategische Partnerschaft" an.
Insider verriet Einzelheiten vor offizieller Bekanntmachung
Bereits vor dem offziellen Termin für die Bekanntgabe, verriet ein Insider Einzelheiten an die Presse. Der Konzern aus Santa Clara werde Prozessoren für mobile Geräte liefern, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf eine "informierte Person". Die beiden Unternehmen kommentierten den Bericht nicht, Intel hatte aber für den Abend zu einer Telefonkonferenz geladen, ohne das Thema zu nennen. (magnus.de berichtete)
Intel ist bei Prozessoren für PCs, Notebooks und Server die unangefochtene Nummer eins. Bei Mobiltelefonen dominieren jedoch Prozessoren des britische Chipkonstrukteurs ARM, der beispielsweise auch das Herz des iPhone von Apple liefert. 2006 verkaufte Intel sogar seine damalige Mobilfunksparte. Vor einem Jahr kündigte Intel- Chef Paul Otellini den Wiedereinstieg in das rasant wachsende Geschäft an. Laut einer Studie der Marktforschungsgesellschaft Gartner wurden 2008 weltweit 1,22 Milliarden Handys verkauft.
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