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mit Material der dpa
Kabellos laden: Neue Technik für Elektroautos - Induktionsprinzip
Ein deutscher Zulieferer will das Laden von Elektroautos vereinfachen. Statt auf öffentlichen Parkplätzen mit Ladesäulen zu hantieren, setzt Torsten Cymanek von der Firma WTB Datensysteme aus Bruchsal bei Karlsruhe auf eine Induktionstechnik - mit ihr können die Akkus berührungslos geladen werden können.
"Das System funktioniert ähnlich wie bei der elektrischen Zahnbürste", sagt Torsten Cymanek. In die Fahrbahn wird eine etwa einen Quadratmeter große Platte eingelassen, in der eine Kupferspule steckt. Sie erzeugt ein Induktionsfeld, das von einer vergleichbaren Platte am Wagenboden des Elektrofahrzeugs empfangen und zum Laden der Akkus genutzt werden kann. Mit dieser Technik ist laut Cymanek eine Entfernung von bis zu 15 Zentimetern überbrückbar. Sicherheitsbedenken seien unnötig: Die Platte werde weder heiß, noch gebe es beim Berühren einen Stromschlag.
Ein erster Prototyp ist bereits fertig und mit einem entsprechend umgerüsteten Fahrzeug funktionsfähig. Bei einer Massenfertigung rechnet der Hersteller mit Stückkosten von rund 2.000 Euro. Langfristig kann sich Cymanek ähnliche Konzepte auch an Ampelkreuzungen oder an Bahnübergängen vorstellen: Schon wenige Minuten Standzeit reichen dann für viele Kilometer Fahrtstrecke.
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