
Pit Klein
Kampagne gegen Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung gestartet
Kaum ist die Vorratsdatenspeicherung vom Bundesverfassungsgericht für nichtig erklärt worden, droht sie aufgrund vehementer Forderungen aus den Reihen der Regierungskoalition wieder eingeführt zu werden.
Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung rief deshalb am Dienstag "alle freiheitsliebenden Bürger zur Hilfe auf": Mit Telefonanrufen und Offenen Briefen müssten Bundestagsangeordnete überzeugt werden, die Wiedereinführung zu verhindern und sich für eine Abschaffung der EU-Pflicht zur Datensammlung einzusetzen, teilte die Organisation mit.
Im Internet wurde unter dem Motto "Stoppt die Vorratsdatenspeicherung 2.0!" eine Kampagnenseite mit Argumenten, Kontaktdaten und einer "Meinungsmaschine" zum Versand Offener Briefe eingerichtet. Die Seite ist hier erreichbar.
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