
Maxon stellt neue Versionen des 3D-Animationsprogramm Cinema 4D vor
Das 3D-Konstruktions- und Animations-Programm Cinema 4D zählt zu den letzten Überlebenden einer stark geschrumpften Gattung: Mit Cinema 4D behauptet Maxon einen wesentlichen Marktanteil neben Marktführer Autodesk, der sich in den vergangenen Jahren unter anderem die Mitbewerber Alias und Softimage einverleibt hat.
Statt vieler Boxen mit vielen extra zu erwerbenden Zusatzprogrammen bietet Maxon vier Produkte ab 833 Euro an. Flaggschiff der neuen Cinema-Generation ist Cinema 4D R12 Studio, das rund 3570 Euro einschließlich Mehrwertsteuer kostet. Highlights sind erweiterte Werkzeuge für Konstruktion und Animation von Charakteren, zusätzliche Deformer (etwa für die Kamera) und verbessertes (Batch-)Rendering.
Mit Pose Morph lassen sich unterschiedliche Animationsdaten mischen - beispielsweise verschiedene Gesichtsausdrücke. Neu entwickelt hat Maxon nach eigener Aussage das Dynamics-System, das auf der etablierten Bullet-Engine aufbaut. Die Geometrie lässt sich jetzt mit Luftdruck verformen.
Nicht nur für den Druck von in Cinema 4D berechneten Bilder praktisch ist die Unterstützung von ICC-Profilen. Dies schützt bei sachgerechtem Einsatz davor, dass die am Bildschirm zu sehenden Ergebnisse farblich deutlich von den gewünschten abweichen.
Die Oberfläche der neuen Version von Maxons Cinema 4D R12
Ein Vorteil von Cinema 4D gegenüber einem der wichtigsten Konkurrenten, 3ds Max, ist und bleibt die Verfügbarkeit für Mac und PC: C4D läuft unter Windows XP, Vista oder 7 auf Intel- oder AMD-Prozessoren mit SSE2-Support; Mac OS X 10.5.8 oder höher auf Intel-basierten Macs und benötigt mindestens 1 GByte RAM.






