
Microsoft kündigt 14 Security Bulletins gegen 34 Lücken an
Der bevor stehenden Patch Day am kommenden Dienstag, 10. August, wird mit 14 Security Bulletins einen neuen Rekordumfang erreichen. Bislang waren 13 Bulletins der mehr als einmal erreichte Höchstwert. Die Zahl der zu stopfenden Sicherheitslücken stellt mit 34 den bisherigen Rekord zumindest ein. Das gilt auch für die Anzahl der als kritisch eingestuften Bulletins.
Betroffen sind laut Microsofts Ankündigung alle noch unterstützten Windows-Versionen (Windows XP SP3 und neuer), der Internet Explorer, MS Office und Silverlight. Acht von 14 Bulletins sollen kritische Sicherheitslücken behandeln. Für den Internet Explorer ist ein neues kumulatives Sicherheits-Update zu erwarten.
Eine der als kritisch eingestuften Schwachstellen in Windows betrifft auch Silverlight sowie andere Komponenten. Für die sechs verbleibenden Bulletins ist die Risikostufe "hoch" (important) angegeben, die zweithöchste.
Die beiden Office-Bulletins sollen sich mit Lücken in Word und Excel befassen, wobei eine Word-Lücke als kritisch eingestuft ist. Betroffen sind neben MS Office XP, 2003 und 2007 auch MS Office 2007 und 2008 für Mac sowie Works und einige Gratisbeigaben wie der Word-Viewer und die Format-Konverter für Office-Dateien.
Zu alledem kommt wie üblich noch eine neue Version des "Windows-Tool zum Entfernen bösartiger Software", Microsofts monatliche Kur zur Schädlingsbekämpfung. Die Security Bulletins werden am 10. August gegen 19 Uhr deutscher Zeit veröffentlicht.
Nutzer von Windows XP (32 Bit), die das Service Pack 3 noch nicht installiert haben, sollten das möglichst bis dahin nachholen, um weiterhin neue Sicherheits-Updates für ihr System zu bekommen. Vergessen Sie auch nicht das bereits am 2. August bereit gestellte Sicherheits-Update gegen die LNK-Lücke zu installieren.
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