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Newsredaktion Golem

7. April 2008
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Internet Fraud Complaint Center meldet Gesamtschaden 2007 von 240 Millionen Euro

Millionenschaden durch Internetbetrug

Durch Internetbetrug entstand 2007 ein Rekordschaden von fast 240 Millionen US-Dollar. Dies meldet der jährlich erscheinende Internet Crime Complaint Report. Bemerkenswert: Männer fallen häufiger auf Betrügereien im Internet herein als Frauen. Und Senioren verlieren im Betrugsfall doppelt so viel Geld wie Jugendliche.

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Das Verbraucherschutzbüro Internet Fraud Complaint Center (IC3), eine Kooperation zwischen dem FBI und dem National White Collar Crime Center (NW3C), erhielt im Jahr 2007 genau 206.884 Beschwerden über Internetverbrechen. Damit ist die Zahl der gemeldeten Fälle im Jahre 2007 insgesamt gesunken, die Summe aller offiziell gemeldeten Schäden mit 240 Millionen US-Dollar jedoch um 20 Prozent gestiegen. Angesichts der Tatsache, dass nicht alle Schäden gemeldet werden, dürfte die Dunkelziffer um ein Vielfaches höher liegen.

In 75 Prozent der Fälle sind Männer die Betrugsopfer, nur in 25 Prozent die Frauen. Männer verlieren dabei auch mehr Geld als das weibliche Geschlecht. Männer verlieren bei Betrug mehr Geld als Frauen. Im Schnitt sind Männer etwa 756,- US-Dollar los, wenn sie übers Ohr gehauen werden, der durchschnittliche Verlust, den Frauen erleiden, liegt bei 552,- US-Dollar. Hintergrund mag hierfür das unterschiedliche Käuferverhalten der beiden Geschlechter sein. Einem Senioren über 60 Jahre entsteht im Falle eines Betrugs statistisch gesehen ein doppelt so großer Schaden wie einem Zwanzigjährigen. Über 60-Jährige verlieren 760,- US-Dollar, die Zwanzigjährigen müssen Verluste von 385,- US-Dollar verschmerzen.

35 Prozent aller gemeldeten Schäden entsteht bei Auktionen. Zweitgrößter Posten mit knapp 25 Prozent: Keine oder nur minderwertiger Lieferung der Waren. 2007 sind auch Betrügereien mit Tieren, Kreditkartenbetrug, Onlinedating sowie Spam-E-Mail und Phishing gestiegen. Auch bei der Bitte um Spendengelder kommt Betrug vor. Der Internet-Fraud-Complaint-Bericht nennt Fälle wie den Zusammenbruch der Minnesota-Brücke, bei der die Bürger um Gelder für den Wiederaufbau gebeten wurden.

Eigentlich sollte die Behörde nur Betrügereien aufnehmen, die auf amerikanischem Boden entstanden sind. Doch 15,3 Prozent aller Betrugsfälle haben ihre Absenderadresse in Großbritannien, aber auch aus Kanada oder Nigeria kommen viele Angriffe. Das Verbraucherbüro warnt: Jeder sollte prüfen, prüfen und nochmals prüfen, bevor er Geld oder persönliche Daten wie Kontonummern oder Log-ins weitergibt. Oft kann ein kurzes Googeln ein Verbrechen verhindern.

Internet Fraud Complaint Center

Golem

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