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Jens-Ekkehard Bernerth

17. November 2009
Highendkarten Tesla von Nvidia kosten bis zu 19.000 US-Dollar: Nvidia stellt erste Fermi-Grafikkarten vor - Endkundenmodelle erst 2010 Bild vergrößern 500 415 http://img1.magnus.de/Nvidia-Tesla-auf-Fermi-Basis-r500x415-C-858ba2fb-8541342.jpg © Nvidia
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Highendkarten Tesla von Nvidia kosten bis zu 19.000 US-Dollar

Nvidia stellt erste Fermi-Grafikkarten vor - Endkundenmodelle erst 2010

Der US-amerikanische Grafikkartenspezialist Nvidia hat am Montag die ersten Karten auf Fermi-Basis vorgestellt. Die Modelle der Tesla-Reihe sind für den Einsatz im Highend-Bereich vorgesehen, beispielsweise an Universitäten. Die Karten für den Endkundenmarkt werden erst im ersten Quartal 2010 erscheinen.

Als mögliche Einsatzgebiete für die Tesla-Karten nennt der Hersteller Bereiche wie Bio-Informatik, Computerchemie, Finanzmathematik, Numerische Strömungssimulation, Molekulardynamik oder Wetter-, Atmosphären- und Ozeanmodelle und Weltraumwissenschaften. Nvidia bringt vier Modelle auf den Markt: Die beiden kleineren Varianten C2050 und C2070 mit einem Kern sind mit bis zu sechs Gbyte GDDR5-Ram versehen, die größeren Versionen S2050 und S2070 haben vier GPU-Kerne und Platz für bis zu 24 GByte GDDR5-Speicher.

Dementsprechend gesalzen sind die Preise: Die C2050 und C2070 werden im zweiten Quartal 2010 für 2.500 (1.680 Euro) beziehungsweise 4000 US-Dollar (etwa 2.700 Euro) erhältlich sein, die Tesla S2050 und S2070 schlagen mit 13.000 (8.750 Euro) und 19.000 US-Dollar (rund 12.800 Euro) zu Buche.

Eine andere Zielgruppe hat die Nvidia GT 240 im Visier: Die Low-end-Grafikkarte kostet knapp 100 Euro und basiert auf der GT200-Architektur. Erstmals kommt bei einer Nvidia-Karte GDDR5-Speicher zum Einsatz, außerdem unterstützt sie DirectX 10.1. Trotzdem zielt die Karte klar auf sparsame Anwender ab, die wenig leistungsintensive Programme nutzen wollen.

Eine große Konkurrenz für AMD/ATI stellt die GT 240 also nicht dar. Momentan hat ATI im Endkundenbereich die Nase weit vorne. Deren Radeon HD 5870 für knapp 330 Euro und HD 5850-Modelle für 230 Euro sind die ersten DirectX-11-Grafikkarten und richten sich in erster Linie an Spieler, während die abgespeckten HD 5770- und HD 5750-Karten mit einem Preis von 150 Euro auf den Massenmarkt abzielen. Trotzdem hat AMD/ATI mit unzufriedenen Kunden zu kämpfen, da die Verfügbarkeit der 58xx-Karten sehr schlecht ist. Der Hersteller hat Besserung zum Jahresende hin gelobt.



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