
Pit Klein
Online-Süchtige sollen in Drogenberatungsstellen Hilfe finden
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), will die Drogenberatungsstellen auch für Online-Süchtige öffnen.
Aus diesen Institutionen erreiche sie „immer öfter die Bitte, Mitarbeiter in Sachen Online-Sucht weiterzubilden. Dafür setzen wir uns ein“, sagte Bätzing dem Magazin "Focus" (kommende Ausgabe). Ein Nebeneinander von Suchtkranken, von denen die einen illegale Drogen konsumieren, die anderen zu viel am Computer spielen, sieht Bätzing dabei nicht als Problem. Es handele sich um "verschiedene Angebote unter einem Dach", so die Drogenbeauftragte.
Im "Focus" bezifferte Bätzing den Anteil der onlinesüchtigen Internet-Nutzer mit drei bis sieben Prozent, ebenso viele seien als "stark suchtgefährdet" einzustufen. Die kritische Marke könne schon bei fünf Stunden täglich liegen.
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