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Newsredaktion Golem
Openmoko hat Ärger wegen MP3-Patenten
Das freie Handy-Projekt Openmoko hat Ärger wegen der angeblichen Verletzung von MP3-Patenten, obwohl die Telefone nie mit Software zum Abspielen von MP3-Dateien ausgeliefert wurden. Vorübergehend wurden alle Firmware-Images vom Download-Server entfernt.
Ende vergangener Woche hat Openmoko all seine Firmware-Images vom Download-Server entfernt, um diese von MP3-Code zu säubern. Derzeit steht nur eine kaum getestete Version ohne entsprechenden MP3-Code zum Download bereit - eine Übergangslösung, bis die nächste stabile Version fertig ist.
Hintergrund ist laut Openmoko-Entwickler Wolfgang Spraul ein Streit mit der italienischen Firma Sisvel, die im Auftrag von Thomson MP3-Patente vermarktet. Sisvel ist wiederholt gegen Gerätehersteller vorgegangen, die keine Lizenzgebühren an Sisvel entrichten. Allerdings ist Thomson nur ein Unternehmen, das Patentansprüche auf MP3 erhebt.
Eine Software zum Abspielen von MP3-Dateien lieferte Openmoko mit seinen Telefonen nie aus, so Spraul. Vielmehr gehe es aktuell darum sicherzustellen, dass sich nicht doch entsprechender Code in irgendeiner Ecke verbirgt.
OpenMoko (.org)
Golem
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