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Newsredaktion Golem

18. Februar 2009
TV & Video: Sony: Flachkameras mit HD-Film und Touchscreen Bild vergrößern 937 937 http://img4.magnus.de/Sony-Flachkameras-mit-HD-Film-und-Touchscreen-r937x937-C-70359d6f-7153039.jpg
TV & Video

Sony: Flachkameras mit HD-Film und Touchscreen

Sony bringt zwei neue Digitalkameras auf den Markt. Beide Modelle gehören zur flachen T-Serie und erreichen eine Auflösung von 12,1 Megapixeln. Die DSC-T90 ist trotz 4fach-Zoom nur 1,5 cm dick, die T900 besitzt einen größeren Bildschirm und ist etwas dicker.

Die neuen Modelle DSC-T90 und DSC-T900 arbeiten beide mit einem 1/2,3 Zoll großen CCD-Sensor mit einer Auflösung von 12,1 Megapixeln. Das 4fach-Zoom deckt eine Brennweite von 35 bis 140 mm (35 mm) ab, wobei die Lichtstärke durch den Periskopaufbau des Objektivs mit F3,5 und F4,6 recht niedrig ist. Das Objektiv ist mit einer optischen Bildstabilisierung ausgerüstet, so dass die Kamera auch bei langsamen Verschlusszeiten noch ohne Verwackler arbeiten soll.

Die Lichtempfindlichkeit reicht von ISO 80 bis 3.200. Das berührungssensible LCD auf der Rückseite der T90 ist 3 Zoll groß und erreicht eine Auflösung von 230.400 Bildpunkten. Beim T900 ist das Touchscreendisplay 3,5 Zoll groß und bietet eine Auflösung von 921.600 Bildpunkten. Der Autofokus kann mit den Fingern gesteuert werden. Dazu tippt der Fotograf einfach auf den gewünschten Bereich im Display.

Die Kameras sind wie die meisten aktuellen Modelle mit einer Gesichtserkennung ausgerüstet. Sony hat zudem eine Lächelautomatik eingebaut. Diese löst nur aus, wenn die erkannten Personen lächeln. Eine automatische Szenenerkennung soll das passende Motivprogramm aus einer Auswahl von acht Parametersets aussuchen. Die Kamera unterscheidet zwischen allgemeinen Aufnahmen im Gegenlicht, Porträts mit Gegenlicht, Dämmerung, Dämmerung bei Verwendung eines Stativs, Porträt bei Dämmerung sowie Porträt-, Landschafts- und Makroaufnahmen.

Wer der Motiverkennung nicht vollends traut, kann mit ihrem erweiterten Modus mit einem Auslösevorgang gleich zwei Fotos schießen. Dann nimmt die Kamera leichte Veränderungen bei den Einstellungen vor. So kann sich der Fotograf später zwischen zwei Bildvarianten entscheiden.

Die T90 und die T900 filmen mit 1.280 x 720 Bildpunkten im progressiven Vollbildmodus. Eine Aufnahme darf maximal 29 Minuten lang sein. Auf einen Speicherstick mit 4 GByte Kapazität passen rund 55 Minuten Film im MPEG4-Format.


Die T900 besitzt eine Albumfunktion, mit der die Bilder nach Datum, eingegebenen Ereignissen oder mit Hilfe von Favoritenkennzeichnungen angezeigt werden können. Im Gegensatz zur Vorgängerin T700 wurde bei der T900 wieder auf den großen internen Speicher verzichtet. Mit 11 MByte ist er geradezu geizig im Vergleich zu den früheren 4 GByte. Beide Kameras verwenden Memorysticks in den Varianten Duo, Pro Duo und Pro HG Duo.

Mit dem HDMI-Anschluss, der in der mitgelieferten Dockingstation der T900 eingebaut ist, kann das Bildmaterial auch auf hochauflösenden Fernsehern oder Projektoren ausgegeben werden. Eine Diashowfunktion ist integriert.

Sonys DSC-T90 misst 94 x 57 x 15 mm und wiegt 128 Gramm. Die T900 ist mit 94 x 57 x 16 mm gerade mal einen Millimeter dicker und mit 123 Gramm unwesentlich leichter.

Die Sony Cybershot DSC-T90 soll rund 330 Euro kosten und die DSC-T900 rund 400 Euro. Beide Kameras sollen im März 2009 erscheinen.

http://www.sony.de

Golem



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