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Pit Klein

8. Februar 2010
Electronic Arts schreibt fröhlich rote Zahlen: Spieleriese Electronic Arts weiter mit tiefroten Zahlen - "FIFA 10" ein Hit Bild vergrößern 783 783 http://img4.magnus.de/Electronic-Arts-macht-im-Gesch-ftsjahr-2009-Milliardenverlust-r783x783-C-3acf3e48-8897962.jpg
Electronic Arts schreibt fröhlich rote Zahlen

Spieleriese Electronic Arts weiter mit tiefroten Zahlen - "FIFA 10" ein Hit

Der Spieleriese Electronic Arts (EA) steckt auch in seinem dritten Quartal in tiefroten Zahlen.

Der Nettoverlust erreichte 82 Millionen US-Dollar nach 641 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum, wie der Konzern am Montagabend (Ortszeit) nach Börsenschluss in New York bekannt gab. Der Umsatz brach von 1,654 auf 1,243 Milliarden US-Dollar ein. Auch operativ schrieb EA mit einem minus von 107 Millionen US-Dollar tiefrote Zahlen.

Bestseller war die Fußballsimulation "FIFA 10" mit 9,7 Millionen Stück, auch "Dragon Age: Origins", "EA Sports Active More Workouts", "The Sims 3 World Adventures", "Brütal Legend" und "Left 4 Dead 2" liefen gut. Das erst kürzlich übernommene Studio Playfish lieferte zwei Topten-Spiele für die Online-Plattform Facebook im dritten Quartal. Electronic Arts verweist auf 1,9 Millionen Abonnenten, die monatliche Gebühren für Internet-Plattformen oder Multiplayer-Rollenspiele überweisen.

Die Aktie stürzte am Montag nach Bekanntwerden der düsteren Aussichten nachbörslich um mehr als sieben Prozent ab. Branchenkenner hatten auf eine Erholung gewettet. Der Konzern hatte auf die Durststrecke mit dem Abbau von 1.500 Stellen reagiert. Gleichzeitig baut das Management das Geschäft mit Online- und Handyspielen aus. Hier hofft das Unternehmen auf Wachstum, wie Finanzchef Eric Brown im kalifornischen Redwood City ausführte.

Die Computer- und Videospiele-Industrie steht vor allem in den USA wegen der schwachen Wirtschaft stark unter Druck. Die Zahl der Arbeitslosen ist weiterhin hoch. Im kommenden Geschäftsjahr, das im April beginnt, rechnet Electronic Arts kaum mit Besserung. Der Verlust soll demnach viel weniger stark zurückgehen als Analysten erwartet hatten.



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