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Im Kampf gegen die Internetkriminalität laut BitDefender neue, innovative Techniken gefragt; beispielsweise eine Schutzsoftware, die über kaskadierende Sicherheitstechniken verfügt. Das Prinzip ist denkbar einfach. Kann ein potenzieller Threat nicht anhand seiner Signatur identifiziert werden, da er noch unbekannt ist, beobachtet man stattdessen sehr genau sein Verhalten – um ihn dann auf "frischer Tat" zu ertappen. Hierbei bedienen sich alle BitDefender-Lösungen zweier neuer kaskadierter Sicherheitstechnologien: B-HAVE und Active Virus Control.
Heuristische Verhaltensanlyse erklärt
Bei B-HAVE (Heuristische Verhaltensanalyse in virtuellen Umgebungen) handelt es sich, vereinfacht gesagt, um einen virtuellen Computer. In diesem virtuellen Rechner lassen sich ohne Risiko verdächtige Programme oder Dateien, bspw. verschlüsselte Malware, ausführen, um ihre Aktivitäten auf mögliche Gefahren zu überprüfen. Nur wenn die Software als ungefährlich eingestuft wird, kann sie auf dem eigentlichen System ausgeführt werden. Dieses Verfahren bietet mehr Sicherheit und signifikant höhere Erkennungsraten von neuen, unbekannten Threats, insbesondere in Social Networks.
Doch auch die Cyberkriminellen rasten nicht. Sie nutzen laut den Sicherheitsexperten den Umstand aus, dass die Ungefährlichkeit einer Datei oder eines Programms immer nur für den Augenblick der Überprüfung gewährleistet werden kann. Was aber passiert, wenn sich der Schadcode erst Minuten oder sogar Stunden danach aktiviert? Niemand kann solange auf das Resultat eines Scanners warten – verlässliche Ergebnisse müssen in Echtzeit bereitgestellt werden.
Die Sicherheitslösung von BitDefender
Um die Sicherheitskaskade weiter zu erhöhen, wurde daher von den BitDefender-Ingenieuren ein weiteres innovatives Intrusion Detection System (Active Virus Control) entwickelt. Diese Technik wirkt wie eine Schutzschicht, die sich zwischen dem zu schützenden System und einer unbekannten, potenziell gefährlichen Software legt. Dazu klinkt sich ein Modul der Sicherheitssoftware in die Kernel-Prozesse ein und injiziert einen speziellen Programmcode in die verdächtige Anwendung. Treten Unregelmäßigkeiten im Laufzeitverhalten auf, wird das entsprechende Programm als gefährlich klassifiziert und terminiert beziehungsweise in Quarantäne verschoben.
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