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Pit Klein
United Internet: Unternehmer Dommermuth wehrt sich gegen Spendenvorwürfe
Der Unternehmer Ralph Dommermuth, Gründer des Konzerns United Internet (1&1, GMX, Web.de), hat sich gegen Spendenvorwürfe gewehrt.
Dommermuth ist Mitglied der Wirtschaftsdelegation, die Außenminister Guido Westerwelle (FDP) auf seiner Südamerika-Reise begleitet. Die Mitreise sei kein Dank für eine Parteispende gewesen, sagte der Manager dem Nachrichtensender N24 am Montagabend. "Ich glaube, Spenden durch Wirtschaftsunternehmen an Parteien sind vollkommen üblich. Hier wird ja eine Spende aus dem Jahre 2005 zitiert. Ich glaube, es ist schon recht konstruiert zu sagen, dass wir 2005 gespendet haben, um dann hier bei einer Reise dabei sein zu dürfen."
Dommermuth ist auf der einwöchigen Südamerika-Tour fast immer mit dabei. Auch einige andere der elf mitfliegenden Manager sind alte Bekannte des Vizekanzlers Westerwelle. Das soll aber auch bei früheren Außenministern schon vorgekommen sein. Das Auswärtige Amt beteuerte unterdessen, dass alles mit rechten Dingen zugehe. Die Teilnehmer seien nach den üblichen Kriterien aus etwa 60 Namen ausgewählt worden. Bezahlt werde auch. Westerwelle wies Vorwürfe zurück, er habe Unternehmer als Dank für Parteispenden in die mitreisende Wirtschaftsdelegation aufgenommen. Er wolle sich "mit diesen haltlosen Vorwürfen hier nicht auseinandersetzen" es laufe "bei mir wie bei allen Vorgängern auch", erklärte der Politiker bei N24.
United Internet gehört zu den größten Anbietern in seinem Segment in Deutschland. Der Konzern wurde unter dem Namen 1&1 im Jahr 1988 von Dommermuth gegründet. 2000 verschmolzen alle Aktivitäten unter dem Dach der neu gegründeten United Internet Aktiengesellschaft.
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