pearl.de Bestseller NEU Beratungsvideo Schnäppchen Ausgezeichnet bewertet Pressestimmen Günstig beiwww.pearl.de onlne einkaufen


Ulrich Klein

21. September 2009
Warum der Verkauf und Verleih des PCs zur Datenfalle werden kann: Vorsicht Datenkraller: Vor dem Verkauf des PCs private Daten richtig löschen Bild vergrößern 800 536 http://img3.magnus.de/Datendiebstahl-r800x536-C-6338528a-8228176.jpg © G Data
© G Data
Warum der Verkauf und Verleih des PCs zur Datenfalle werden kann

Vorsicht Datenkraller: Vor dem Verkauf des PCs private Daten richtig löschen

Nutzer, die ältere PCs, Notebooks und Netbooks auf Marktplätzen wie eBay, Amazon oder über Kleinanzeigen verkaufen, sollten aufpassen. Wie das Sicherheitsunternehmen EgisTec am Montag mitteilte, haben es einige Käufer gezielt auf persönliche Daten abgesehen – denn die würden vor dem Verkauf meist nicht richtig gelöscht. Warum ein entleerter "Papierkorb" nicht ausreicht.

Für geübte Langfinger ist es laut dem Unternehmen ein leichtes, auf sensible Informationen zuzugreifen. Ähnliches gilt, wenn der Computer streikt, das CD-Laufwerk nicht funktioniert und das Gerät zum Service muss. Auch hier legt man seine persönlichsten Daten in die Hände eines Fremden.

Warum Windows Daten nicht wirklich löscht

Wer in Windows eine Datei löscht, beseitigt diese laut EgisTec nicht wirklich – sie landet im "Papierkorb", einem speziellen Ordner für "gelöschte Dateien." Die Idee dahinter ist gut: Versehentlich gelöschte Dokumente lassen sich jederzeit wieder herstellen. Die Kehrseite dieser Methode: Ohne die geringsten technischen Hilfsmittel kann der neue Besitzer des Rechners oder der PC-Reparaturservice die Daten wieder herstellen, in dem er die Files ganz einfach wieder aus dem Papierkorb zieht. Doch sogar ein scheinbar entleerter Papierkorb bietet keine Sicherheit.

Denn leider löscht Windows die Dateien nicht wirklich. Stattdessen entfernt Windows – im übertragenen Sinne – lediglich das "Reserviert"-Schild an den Speicherbereichen der Festplatte, in denen die Dateien enthalten sind. Das bedeutet: Die Daten sind noch da, allerdings dürfen sie nach dem Leeren des Papierkorbs theoretisch mit neuen Daten überschrieben werden. In der Praxis dauert es aber mehrere Tage bis Wochen normaler PC-Nutzung, bis diese Speicherbereiche dann auch tatsächlich neu beschrieben werden.

EgisTec-Manager Maverick Shih erklärt das Dilemma: "Selbst wer also den Papierkorb löscht, ehe er sein Notebook verkauft, verleiht oder einem Reparaturservice anvertraut, übergibt seine persönlichen Daten an einen Unbekannten. Um gelöschte Dateien wieder lesbar zu machen, braucht der neue Besitzer bloß ein paar Tools, die es kostenlos als 'Werkzeuge zur Wiederherstellung von Dateien' im Internet gibt.

EgisTec selbst bietet einen kostenpflichtigen Daten-Shredder für knapp 10 US-Dollar auf seiner Website zum Kauf an.



Verwandte Themen

Günstig bei www.pearl.de online einkaufen
Meistgelesen
1. Mann unter Feuer

Ein ehemaliger Noir-Held sieht rot: "Max Payne" versucht im dritten Teil der Action-Reihe den Neuanfang - und gerät dabei in einen Strudel der Gewalt und…

2. Spieletest: "Mario Tennis Open"

Nintendo bittet zum knallbunten Maskottchen-Match. Kein großes, aber unterhaltsames Tennis, wie sich im Test zeigt.

3. Spieletest: "Dirt: Showdown"

Codemasters bittet zur brachialen Blechschlacht: "Dirt: Showdown" ist im Gegensatz zu seinen Simulationsvorgängern eine reine Spaßveranstaltung.

4. Klipsch G-17 Air im Test

AirPlay-Enthusiasten dürfen sich freuen: Mit dem G-17 Air hat US-Lautsprecher-Anbieter Klipsch einen hitverdächtigen Speaker auf den Markt gebracht, der…


Kleines Spiel für zwischendurch