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Frank Ziemann
Web-Filter: Jeder dritte Suchmaschinentreffer ist gefährlich
Bei den beliebtesten Themen für die Internet-Suche sind unter den ersten 100 Treffern im Schnitt ein Drittel der Links zweifelhaft bis gefährlich. Das haben Sicherheitsforscher von Symantec ermittelt.
Sie haben zwei Wochen lang die beliebtesten Suchanfragen und die zugehörigen Trefferlisten der Suchmaschinen untersucht.
In einem Fall haben die Forscher sogar festgestellt, dass 99 der 100 ersten Links in Suchmaschinen zu Malware- und Phishing-Seiten geführt haben. Online-Kriminelle suchen ständig nach aktuellen Themen, die Internet-Nutzer in Suchmaschinen recherchieren. Beliebt sind zum Beispiel Promi-News oder Gerüchte um angebliche Eskapaden der Stars.
Die Online-Kriminellen präparieren ihre Seiten dann so, dass sie in den Trefferlisten von Google, Bing oder Yahoo möglichst weit vorne landen. Seriöse Unternehmen geben für die Suchmaschinenoptimierung ihrer Seiten viel Geld aus. Online-Kriminelle haben offenbar ein schnell umsetzbares System entwickelt, mit dem sie massenhaft optimierte Seiten generieren können. Darüber verbreiten sie dann zum Beispiel Scareware (betrügerische Schutzprogramme) und mit Malware verseuchte Video-Codecs.
Symantec hat in seinem neuen Sicherheitspaket Norton Internet Security 2011 einen Web-Filter integriert, der Suchmaschinentreffer nach Risiko bewertet. Diese Funktion ist auch einzeln als Norton Safe Web Lite erhältlich, die Beta-Version zurzeit sogar kostenlos. Einige andere Antivirushersteller bieten solche Link-Scanner bereits länger an, oft auch gratis.
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