
Pit Klein
Werbefinanzierter Telefon-Service Blyk gibt in Großbritannien auf
Der finnische Telekommunikationsanbieter Blyk gibt sein Geschäft mit der werbefinanzierten Gratis-Telefonie in Großbritannien auf.
Am 26. August werde das bislang in Eigenregie betriebene Geschäft eingestellt, teilte das Unternehmen am Dienstag in Helsinki mit. Die Kunden sollen statt dessen über den Netzbetreiber Orange versorgt werden, mit dem Blyk eine exklusive Kooperation vereinbart hat. Details sind noch nicht bekannt. Das Unternehmen verwies zuletzt auf 200.000 Kunden. Blyk wurde 2006 von Pekka Ala-Pietilä und Antti Öhrling gegründet.
Der Telekommunikationsanbieter hatte im vergangenen Jahr angekündigt, auch in Deutschland an den Start zu gehen (wir berichteten). Für 16- bis 24-Jährige sollten kostenfreie Telefonate oder SMS-Nachrichten möglich werden, wenn sie sich mit Werbung berieseln lassen. Die Pläne sind mit dem Rückzug in Großbritannien obsolet geworden. In Nordamerika hatte erst kürzlich Xero Mobile einen ähnlichen Dienst sang- und klanglos eingestellt.
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