
Pit Klein, mit Material der dpa
YouTube-Video über "Wahlboykott" sorgt für erheblichen Wirbel
Für Aufsehen hat ein Video bei YouTube im Internet gesorgt, in dem prominente Medienmenschen anscheinend zum Wahlboykott aufrufen.
Für Aufsehen hat ein Video beim Video-Portal YouTube im Internet gesorgt, in dem prominente Medienmenschen anscheinend zum Wahlboykott aufrufen.
Politik-digital.de - ich geh nicht wählen
Neben Schauspielern wie Claude-Oliver Rudolph ist auch "Tagesschau"-Sprecher Jan Hofer zu sehen, der dort sagt: "Also, Sie werden mir das ja vielleicht nicht glauben, aber ich gehe nicht wählen." Der etwa eine Minute lange Clip wurde von der Informationsplattform politik-digital.de gemeinsam mit der Produktionsfirma Probono von Friedrich Küppersbusch initiiert. Küppersbusch hatte unter anderem das Satireformat "Zak" im ARD-Programm moderiert.
Ein Sprecher von politik-digital.de sagte am Montag, man wolle vor der Bundestagswahl im September die Themen Politikverdrossenheit und Wahlmüdigkeit thematisieren. Einzelheiten sollen auf einer Pressekonferenz am Dienstag nächster Woche in Berlin mitgeteilt werden, an der auch Hofer teilnehmen werde.
Die Internetplattform hatte bereits 2005 mit ihrer Aktion "Ich gehe nicht hin" mit erheblichem Erfolg versucht, Nichtwählern eine Stimme zu geben. Das aktuelle Video erinnert an eine Aktion im letzten US-Wahlkampf, in der Hollywood-Schauspieler vorgeblich zum Wahlboykott aufriefen, tatsächlich aber zum Wählen animieren wollten.
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