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© www.apple.de
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Neues Apple iTunes sperrt sich gegen Drittanbieter
Apple wirft mit iTunes 8.2.1 Fremdhersteller raus - Palm Pre betrofffen
Der IT- und Medienkonzern Apple hat in der Nacht auf Donnerstag die neue Version seiner iTunes-Software zum Download freigegeben - mit einer kleinen Überraschung. "iTunes 8.2.1 enthält verschiedene wichtige Fehlerbehebungen und behebt ein Problem bei der Verifizierung von Apple-Geräten".
Der IT- und Medienkonzern Apple hat in der Nacht auf Donnerstag die neue Version seiner iTunes-Software zum Download freigegeben - mit einer kleinen Überraschung.
"iTunes 8.2.1 enthält verschiedene wichtige Fehlerbehebungen und behebt ein Problem bei der Verifizierung von Apple-Geräten", kündigt das Unternehmen beim Download an. Hinter dem letzten Satz verbirgt sich einiger Sprengstoff, denn wie inzwischen aus zahlreichen Blogs und Foreneinträge klar wurde, unterstützt die neue Version keinerlei Fremdgeräte mehr bei der Synchronisierung von Inhalten. Direkt betroffen ist unter anderem der vermeintliche iPhone-Killer Palm Pre. Der Konzern hatte als PR-Gag bei der Einführung des Mobiltelefons mit dem problemlosen Abgleich geworben, von Experten war schon damals erwartet worden, dass Apple dem einen Riegel vorschiebt.
Auf gefährlichem Pfad - im Visier von Kartellhütern
Der kalifornische Konzern wandelt mit der Abschottungsstrategie auf einem gefährlichen Pfad: Durch die hohe Verbreitung der Musikabspielgeräte iPod gerät Apple nach Vorbild des geliebten Feindes Micrsoft immer mehr ins Visier von Verbraucherschützern und Kartellwächtern. Schon öfter war der Konzern auf diesem Gebiet mit verschiedenen Organisationen zusammengerauscht, zuletzt unter anderem wegen eines proprietären Kopierschutzes, der es den Kunden nicht erlaubte, über iTunes erworbene Songs auch auf anderen Geräten als von Apple abzuspielen.
Wettbewerbsverfahren der EU entgangen
Mit der Ankündigung von gleichen Preisen für alle Nutzer in der EU beim Laden von Musik aus seinem iTunes-Angebot war Apple im vergangenen Jahr einem drohenden Brüsseler Wettbewerbsverfahren entgangen. Apple sagte damals der Behörde von Kroes eine Vereinheitlichung der Preise zu. Die Wettbewerbshüter stellten daraufhin Ermittlungen wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens gegen den kalifornischen Konzern ein.
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Im Deutschen iTunes-Store gibt es aktuelle Blockbuster der großen Filmstudios
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Im Deutschen iTunes-Store gibt es aktuelle Blockbuster der großen Filmstudios
Bei Branchenkennern stößt die Abschottungspolitik seit längerem auf Unverständnis: So könnte Apple durch eine Zusammenarbeit mit Drittherstellern die Basis an Kunden enorm verbreitern, die auf den Shop des Anbieters zugreifen, um Filme, TV-Serien und Musik zu laden. Beides hat sich in der Historie des IT-Unternehmens in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Umsatzträger entwickelt.