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Showdown in der Wüste
Consumer Electronics Show 2008
Las Vegas leuchtet - in dieser Woche einige Millionen Watt heller. Im Rampenlicht auf der CES stehen jede Menge Fernseher, coole Gadgets und die neueste Hardware. magnus.de-Reporter berichten live und in Farbe von der Show.
TV-Diät
Nach dem Motto „Je größer desto besser“ haben sich auf Messen die Display-Hersteller bisher immer an den Zollgrößen ihrer Monitore gemessen. Auf der CES geht es diesmal um das flachste TV-Gerät. Was die Zukunftstechnologien anbelangt, sind die Hersteller sich jedoch noch uneins: Während Sharp meint, OLED sei noch nicht reif für den Markt, stellen sowohl Samsung als auch Sony flache Geräte mit genau dieser Technologie vor.
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Ultraflach: Samsung zeigt Displays, die nur wenige Millimeter dünn sind.
Ultraflach: Samsung zeigt Displays, die nur wenige Millimeter dünn sind.
Für 2500 US-Dollar gibt es von Sony einen 11-Zoll-Fernseher mit schlappen 3 Millimeter Tiefe. Der Kontrast liegt angeblich bei 1000000:1, auch die düstersten Filmszenen sollen künftig keine Details mehr offen lassen. Die Farben wirken satt und der Einblickwinkel ist gigantisch. Selbst wenn der Betrachter neben dem Display steht, ist das Bild noch perfekt zu erkennen. Einen Prototyp mit 27-Zoll und voller HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) zeigt Sony ebenfalls auf dem Stand. Dieser ist jedoch noch nicht verfügbar.
Pioneer setzt auch an der Plasma-Front die TV-Geräte auf Diät. Das neuste Konzept der Kuro-Generation ist nur noch 9 Millimeter dick. Der 50-Zöller soll laut Hersteller 18,6 Kilogramm wiegen und sich besonders leicht an die Wand montieren lassen. Wann der flache Kuro auf den Markt kommt, gab Pioneer jedoch nicht bekannt.
Ein weiterer Trend im TV-Bereich: Online-Informationen auf dem Bildschirm im Wohnzimmer. Sowohl Sharp als auch Sony haben Geräte, die Infos aus dem Internet holen. Die Aquos-Net-Technologie holt per Knopfdruck alle gewünschten Infos, wie Wetter, aktuelle Schlagzeilen, Börsenkurse oder RSS-Feeds auf den Schirm. Ein weiteres Highlight: Auch mit der Serviceabteilung von Sharp lässt sich dadurch Kontakt aufnehmen, die sogar eine interaktive Konfiguration für die optimale Bild- und Toneinstellung anbietet.
Surfen in 3D
Normale Browser sehen gegen SpaceTime ziemlich langweilig aus. Die Freeware zeigt Webseiten dreidimensional an. Der Anwender kann sie frei drehen, kippen und zoomen. Das funktioniert mit jeder Webseite. Sind mehrere Fenster gleichzeitig geöffnet, hilft eine Randleiste bei der Navigation. Suchergebnisse zeigt die Software gleich in einzelnen Fenstern an. Diese stehen dann im virtuellen Raum leicht schräg hintereinander und mit der Tastatur oder der Maus fliegt der Anwender durch die Ergebnisse.
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Surfen in 3D: Der Browser SpaceTime zeigt Bildersuchen und Websites in 3D-Ansicht.
Surfen in 3D: Der Browser SpaceTime zeigt Bildersuchen und Websites in 3D-Ansicht.
Bei textlastigen Seiten ist das nicht gerade übersichtlich, für YouTube und eine Bildersuche jedoch komfortabel und übersichtlich. Die Position jeder Webseite lässt sich speichern, dann wird diese Seite immer im gewünschten Blickwinkel gezeigt. Das Programm erinnert etwas an Apple und die Fensterspiegelungen auf dem virtuellen Hochglanz-Boden kennen Apple-Anwender, die Leopard verwenden, nur zu gut.
Zahlreiche Shortcuts erleichtern den Umgang in der 3D-Webwelt. Damit beim Surfen eine weitere Dimension zur Verfügung steht ist keine Highend-Hardware nötig. Ein Rechner mit Windows 2000, XP oder Vista mit 512 MByte RAM und einer Grafikkarte mit mindestens 128 MByte reichen aus.
CES 2008: SpaceTime
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Hochglanzweiche
Linksys erweitert zur CES seine Ultra-RangePlus-Reihe um zwei Wireless-N-Router. magnus.de konnte sich vor Ort in Las Vegas einen Eindruck von den neuen Design-Geräten machen. Optisch gelungen wirken die Router WRT310N und WRT160N durch die Klavierlackoberfläche. Beide Geräte arbeiten mit einer internen Antenne und unterscheiden sich technisch nur durch die Netzwerkanbindung. Der WRT310N unterstützt Gigabit-Netzwerke (bis zu 1000 Mbit), der WRT160N nur 10/100 Mbit-Netzwerke.
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Neues Design und einfach zu bedienen: Die neuen Draft-N-Router von Linksys.
Neues Design und einfach zu bedienen: Die neuen Draft-N-Router von Linksys.
Die neue Benutzeroberfläche ist intuitiv zu bedienen, klar strukturiert und macht optisch einen guten Eindruck. Dank flash-animierter Videos werden auch unerfahrene Anwender sicher durch die Installation geführt. Beim Einrichten der Netzwerkverbindung und der Verschlüsselung kommt ein neues Management-Tool zum Einsatz. Der Linksys EasyLink Advisor (LELA) zeigt die komplette Netzwerkumgebung grafisch aufbereitet. Jeder PC wird symbolisch wie ein Planet in einem Planetensystem dargestellt. Per Rechtsklick auf das entsprechende Symbol lassen sich weitere Einstellungen wie Zugriffskontrollen oder die Vergabe der IP-Adresse vornehmen. In den USA sind beide Geräte ab sofort erhältlich, in Deutschland ist laut Linksys erst nach der CeBit (4. bis 9. März) mit den Routern zu rechnen.
Kompakt trotz 2000 Watt
Thermaltake versorgt künftig auch den dicksten Rechnerboliden mit ausreichend Energie. Das neue Netzteil Toughpower 2000 liefert - wie der Name vermuten lässt - 2.000 Watt. Bisher waren 1.500 Watt das Maximum, für das Quad-SLI-Zertifikat von Nvidia hat's ausgereicht.
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Volle Power: Vier Highend-Grafikkarten und sechs Festplatten versorgt das neue Toughpower 2000 mit Energie.
Volle Power: Vier Highend-Grafikkarten und sechs Festplatten versorgt das neue Toughpower 2000 mit Energie.
Trotz der Mehrleistung will Thermaltake das Toughpower 2000 in das gleiche Gehäuse wie die derzeitigen Spitzenmodelle einbauen: Mit Abmessungen von 200 x 160 x 86 mm soll das Netzteil auch in kompakten Gaming-PCs Platz finden. Ausgelegt ist das Toughpower 2000 freilich für Highend-Maschinen, in denen bis zu vier ATI- oder Nvidia-Grafikkarten werkeln. Die aktuellen 3D-Boards konsumieren jeweils bis zu 300 Watt, die übrigen Hardware-Komponenten müssen sich dann mit 800 Watt begnügen.
Gamer können Thermaltakes Toughpower 2000 ab Sommer für circa 400 Euro kaufen.