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Harmonisches Miteinander
Datenaustausch zwischen Windows und Linux
Wer Windows und Linux parallel nutzt, steht rasch vor der Frage, wie er Daten zwischen beiden Systemen austauschen kann. Dieser Workshop erklärt, wie einfach Sie die Betriebssysteme zusammenbringen.
Wer Windows und Linux parallel nutzt, steht rasch vor der Frage, wie er Daten zwischen beiden Systemen austauschen kann. Dieser Workshop erklärt, wie einfach Sie die Brücke zwischen Windows und Linux schlagen.
Im Office-Bereich haben Sie es am leichtesten mit Programmen, die für beide Betriebssysteme verfügbar sind und unter beiden dieselben Dateiformate verwenden wie zum Beispiel OpenOffice.org. Bis auf kleinere Probleme mit speziellen Formatierungen und Makros kann OpenOffice.org die Microsoft-Formate (doc, xls) ebenfalls schreiben und lesen. Umgekehrt versteht Microsoft Office die OpenOffice.org-Formate (odt, sxw und ods, sxw) jedoch nicht. Hier können Sie auf RTF ausweichen. Dieses Format bietet zwar nur die Standardformatierungen, aber fast alle Office-Programme beherrschen es. Oder Sie installieren unter Windows die Open XML/ODF Translator Add-ins for Office, die Sie kostenlos unter http://odfconverter.sf.net bekommen.
Im Multimedia-Bereich geht die Tendenz zu offenen, plattformübergreifenden Formaten wie MP3 und MPEG. Ebenfalls unproblematisch ist die Bildbearbeitung: Die Standardformate wie bmp, jpg,gif und png können alle bekannten Programme verarbeiten. Wenn alle Stricke reißen sollten, gibt es immer noch die Möglichkeit, mit dem kostenpflichtigen CrossOver Office der Firma CodeWeavers Windows-Programme unter Linux zu installieren und zu verwenden. Alternativ können Sie auch das kostenlose wine ausprobieren, auf dem CrossOver Office basiert, und das allen Distributionen beiliegt oder nachinstalliert werden kann. Dessen Einrichtung ist allerdings etwas umfangreicher als die des kommerziellen Ablegers.
Von einem Windows- auf einen Linux-Rechner oder umgekehrt führt der einfachste Datenweg über ein externes Speichermedium: USB-Stick, CD-/DVD-ROM oder Diskette.
Eine Warnung jedoch: Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, Linux-Konfigurations-Files, also Textdateien, mit einem Standard-Texteditor unter Windows zu bearbeiten. Unter Windows enden Textzeilen mit jeweils einem Line-Feed- und einem Carriage-Return-ASCII-Code, während Unix eine Zeile lediglich mit einem Line-Feed beendet. Verwenden Sie daher in solchen Fällen einen Editor, der den Text auch im Unix-Text-Format speichern kann - zahlreiche Freeware-Lösungen werden im Web angeboten.
Gut integriert
Mit Explore2fs können Sie von Windows aus Ihre Linux-Partitionen auf demselben Rechner lesen. Das Programm ist erhältlich für Windows 95 bis XP und Server 2003. Eine Installation ist nicht erforderlich, das Zip-Archiv von der Seite enthält bereits die ausführbare Datei explore2fs.exe. Sie müssen Sie nur starten. explore2fs scannt Ihren Rechner und zeigt alle ext2- und ext3-Partitionen an.
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Freie Software macht vieles möglich - auch das Einbinden von Linux-Partitionen in Windows XP und umgekehrt.
Freie Software macht vieles möglich - auch das Einbinden von Linux-Partitionen in Windows XP und umgekehrt.
Einen Schritt weiter geht das Ext2 Installable File System for Windows (Ext2 IFS). Er rüstet Windows mit der vollen Unterstützung für Extended Filesystems aus. Nach der Installation können Sie über Systemsteuerung/IFS Drives auf die Linux-Partitionen zugreifen und ihnen Laufwerksbuchstaben zuweisen. Danach ist die Einbindung der neuen Laufwerke nahtlos, der Windows-Arbeitsplatz zeigt dieselben Grafiken für die Linux- wie für die Windows-Partitionen.