pearl.de Bestseller NEU Beratungsvideo Schnäppchen Ausgezeichnet bewertet Pressestimmen Günstig beiwww.pearl.de onlne einkaufen


Ulrich Klein

6. Mai 2009
Schlechte Online-Einträge ausmerzen: Guter Ruf: Identitätsmanagement im Netz Bild vergrößern 881 587 http://img3.magnus.de/Hand-drauf-r881x587-C-67a3ad94-7507912.jpg
Schlechte Online-Einträge ausmerzen

Guter Ruf: Identitätsmanagement im Netz

Opfer von Cybermobber fragen sich oft, wie sich der gute Ruf im Internet wiederherstellen lässt. Das Löschen von Online-Inhalten erweist sich oft als unerfüllbarer Wunsch. Identitätsexperte Mario Grobholz von MyOn-ID gibt im Video-Interview mit magnus.de wertvolle Tipps, wie sich der gute Ruf im Netz schützen und rehabilitieren lässt.

Was tun, bei peinlichen Inhalten im Internet?

Für die Herstellung des guten Rufes im Internet ist es wichtig, sich auf Suchmaschinen regelmäßig selbst im Internet zu suchen. Nur so kann ein Onliner herausfinden, welche Inhalte von ihm selbst im Internet auffindbar sind oder was andere über ihn im Internet geschrieben haben. "Wenn sie dann tatsächlich mal peinliche Inhalte gefunden haben, sollte man sich diesen Treffer natürlich ansehen und für sich überlegen, wie wichtig das überhaupt für mich", rät Online-Identitätsexperte Mario Grobholz. Handle es sich einfach nur um ein witziges Partyfoto, das vielleicht nicht ideal sei, aber nicht wirklich schädlich für die Karriere, solle man einfach darüber wegsehen. "Wenn es natürlich peinliche Dinge sind, die auch wirklich in die Privatsphäre reingehen", gelte es zu überlegen, etwas zu unternehmen. Dies sei im ersten Schritt einfach zu versuchen, bei demjenigen um Löschung zu bitten, wo der Inhalt auftrete.

Wie kann ein Onliner unerwünschte Inhalte aus dem Netz entfernen?

Haben Sie einen unerwünschten Inhalt im Netz gefunden, gilt es die Frage zu beantworten, ob diese überhaupt gänzlich aus dem Netz gelöscht werden können. "Ich würde einfach aus der Praxis heraus antworten, es ist tendenziell eher nicht möglich Inhalte aus dem Internet zu löschen", so das niederschmetternde Urteil von myON-ID-Chef Mario Grobholz. Dafür spreche einerseits die Technik wie das Internet aufgebaut sei. So gäbe es verschiedene Speichersysteme im Internet, die Inhalte immer wieder speichern, selbst wenn man diese an anderer Stelle gelöscht habe. Zudem gebe es auf der rechtlichen Seite kaum Gründe, warum dies wirklich eingefordert werden könne - "ausser es gibt natürlich strafrechtliche Hintergründe", schränkt Grobholz ein. Dann sei aber in der Regel der juristische Weg einzuschlagen, wenn um Verleumdung oder um Mobbing gehe. Davon sei aber nur ein kleiner Teil betroffen. In der Mehrheit gehe es um Inhalte, die vielleicht nicht ganz förderlich für die Karriere seien, aber auch nicht sofort rufschädigend.

Welche Strategie hilft bei unerwünschten Web-Treffern?

Ist ein unerwünschter Web-Treffer weiterhin im Netz, müssen Betroffene nicht gleich verzagen. "Nachdem wir bei myON-ID der Meinung sind, das Inhalte nicht gelöscht werden können, wenn sie einmal im Internet sind, haben wir uns für ein Konzept entschieden, das im Grunde ein Verdrängungskonzept beinhaltet", macht Online-Identitätsexperte Grobholz Betroffenen Hoffnung. Ziel sei es, das myON-ID-Profil weit über den anderen Suchtreffern gefunden werde und am besten auf der ersten Google-Trefferseite erscheine. Dort finde sich dann vielleicht auch das Xing- oder LinkedIN-Profil des Betroffenen. Damit würden ältere Dinge oder unerwünschte Treffer in der Liste nach hinten verschoben, so dass der Suchende nicht in die Lage komme, diese Treffer als erstes zu sehen. Stattdessen würde erst das selbst aufbereitete, förderliche Profil wahrgenommen.

Das Münchner Unternehmen myOn-ID hat sich dem Reputations- und Identity-Management seiner Nutzer verschrieben. Der Dienst sucht anhand des Namens regelmäßig nach Online-Inhalten. Mitglieder können dann bestimmen, welche Inhalte sich mit der eigenen Person befassen und diese in ihr gestaltbares myOn-ID-Profil einbinden.



Verwandte Themen

Günstig bei www.pearl.de online einkaufen
Meistgelesen
1. AF-S Nikkor 2/200mm VR II G ED + Nikon TC20E III an Nikon…

Die gute Bildqualität, die das Nikon AF-S Nikkor 2/200 mm VR II G ED an der Nikon D7000 zeigt, wird durch den 2-fach Extender kaum beeinträchtigt.

2. Samsung Galaxy S3 im Praxistest

Das Samsung Galaxy S3 ist da. Im ausführlichen Praxistest hat es in Sachen Performance die Konkurrenz an die Wand gespielt.

3. Hardware4u.net Gamers Dream im Test

Dass Spielerechner nicht unbedingt groß und laut sein müssen, will Hardware4u.net mit dem Gamers Dream Revision 4.1 Air Micro belegen. Wir haben…

4. Spieletest: "May Payne 3"

Ein ehemaliger Noir-Held sieht rot: "Max Payne" versucht im dritten Teil der Action-Reihe den Neuanfang - und gerät dabei in einen Strudel der Gewalt und…


Kleines Spiel für zwischendurch

Bildergalerien
7 Geschenkideen, die am Anfang Ihrer Beziehung schaden könnten Mobiles Fernsehen MP3-Player Portable DVD-Player

Bilder-Suche

Top 5 Downloads
1
Recuva

Version: 1.42.544
Lizenz: Freeware
Betriebssystem: Windows

2
Win7codecs

Version: 3.6.3
Lizenz: Freeware
Betriebssystem: Windows

3
OnlineTV

Version: 6.2.0.5
Lizenz: Freeware
Betriebssystem: Windows

4
CCleaner

Version: 3.19.1721
Lizenz: Freeware
Betriebssystem: Windows

5
Firefox

Version: 13.0 Beta 5
Lizenz: Open Source
Betriebssystem: WindowsLinuxMac

Download-Suche