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HTC HD2 contra Apple iPhone
HD2 contra iPhone - 10 Gründe, die für das HTC-Handy sprechen
Wer längere Zeit das schicke iPhone nutzt, merkt mitunter gar nicht, welchen Limitierungen das Multimedia-Telefon von Apple aufweist. Irgendwie gewöhnt man sich ja an alles.
1. Akku endlich wechseln
Gequälte iPhone-Naturen, die einen Ausfall ihres Stromspenders zu beklagen hatten, das Telefon einschickten und tagelang darauf verzichten mussten, werden jubeln: Der Akku lässt sich beim HTC auch ohne technisches Studium wechseln.
2. Handy als Modem
Man mag es kaum glauben, aber die "Tethering"-Funktion klappt ohne wahnwitzige Hacks und auch ohne Klage gegen den Mobilfunkbetreiber.
3. RAM-Erweiterung
32 GByte und dann ist Schluss, sagt Apple. HTC-Nutzer sind über eine einsteckbare und sogar auswechselbare (!) MicroSD-Speicherkarte erfreut, die beliebige Daten aufnimmt und nicht bis zur völligen Unkenntlichkeit wegen irgendwelcher Kopierschutzbedenken abgeriegelt ist.
4. Netzbetreiber
Achtung, hergehört: Die SIM-Karte lässt sich ohne Chirurgen-Besteck entfernen - und sogar der Netzbetreiber ist beim HD2 frei wählbar.
5. Frauen und das Smartphone
Ganz wichtig: Das Gehäuse ist nicht auf Hochglanz poliert, d.h. herabfallendes Laub hinterlässt keine tiefen Riefen. Auch die Benutzung langer Fingernägel sorgt für keine optischen Beeinträchtigungen.
6. Fingertatscher
Das Tragen weißer Handschuhe wie beim iPhone ist zum Telefonieren mit dem HTC HD2 nicht notwendig. Der Schmierfaktor hält sich in Grenzen.
7. Das Display
Schön am iPhone war schon immer das große Display. HTC hat das Ganze auf die Spitze getrieben: Im Vergleich zum Apple-Modell wirkt das HD2 wie eine Imax-Kinoleinwand.
8. Mehrere Aufgaben gleichzeitig
Eine App ausführen, alles andere beenden: Nach diesem Prinzip verfährt das iPhone. Offizielle Begründung: spart Strom! Ganz davon abgesehen, dass der beim Apple-Handy ohnehin nur für wenige Stunden reicht, laufen beim HTC mit Windows Mobile alle Programme gleichzeitig ab. "Multitasking" nennen das Experten, das Verfahren wurde irgendwann im vorigen Jahrtausend erfunden.
9. Die Bedienung
Termine und Mails lassen sich auch ohne siebzehn Wischwasch-Vorne-Hinten-durch-die-Brust-ins-Auge-Bewegungen abrufen. Schräge Blicke an der Supermarktkasse gibt es nicht mehr. Zur Ehrenrettung des iPhones: Die Usability ist insgesamt noch immer ungeschlagen.
10. USB-Anschluss
Für den Kontakt von PC oder Mac mit dem HD2 ist kein Super-Spezialkabel in Wintermärchen-Weiß für nur 20 Euro notwendig. Ein simpler Micro-USB-Stecker für 50 Cent vom Krabbeltisch tut es auch. Und das Telefon verhält sich anschließend, wie es soll: Als USB-Stick, externe Festplatte etc. Das Aufspielen von Musik oder Bildern kann händisch erfolgen - auch ohne Zwangskoppelung mit einer Software.
Zuguterletzt spielt natürlich auch der Preis eine Rolle, den wir in unserer Liste keinen eigenen Punkt eingeräumt haben: Aktuell müssen Apple-Fans aufgrund der unglückseligen Verbindung mit der Deutschen Telekom für ein iPhone-Telefon mit SIM-Unlock und 32 GByte knapp 1.000 Euro hinblättern. Für das HD2 sind knapp 600 Euro fällig - immer noch viel Geld, es lässt das iPhone anhand der reinen technischen Daten aber uralt aussehen.
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