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Bei Anruf Virenalarm - per SMS und Java
Smartphones: Wenn der Trojaner dreimal klingelt - Schädlinge auf dem Handy
Smartphones finden in immer mehr Bereichen Verwendung, zum Beispiel im Arbeitsleben, für den Zugang zum Internet und zu Bankkonten sowie zur Bezahlung von Waren und Dienstleistungen. Dies zieht allerdings eine immer größer werdende Zahl von Betrügern an, die daraus finanziellen Profit schlagen wollen.
Doch die Situation bei Mobiltelefonen unterscheidet sich grundlegend vom PC-Bereich, der ganz klar von Windows dominiert wird. Und gerade die Popularität des Betriebssystems ist für die Virenschreiber einer der wichtigsten Faktoren bei der Auswahl des anzugreifenden Objekts. Mittlerweile konnten die Virenschreiber dieses Problem lösen. Die Übeltäter haben darauf verzichtet, Schadprogramme für bestimmte Plattformen herzustellen und richten ihre Aufmerksamkeit stattdessen auf die Java 2 Micro Edition.
Handy-Schadprogramme nützen Java um Schaden anzurichten
Mittlerweile unterstützen praktisch alle modernen Mobiltelefone und Smartphones Java. Beide sind zudem kompatibel zu Java-Programmen, die aus dem Internet herunter geladen werden können. Mit ihren Java-Schädlingen haben die Virenschreiber die Beschränkung auf eine einzige Plattform überwunden und konnten damit ihren Wirkungskreis beträchtlich ausweiten. Daher sind alle Mobiltelefone bedroht, die Java-fähig sind.
Ende August 2006 gab es 31 Familien und 170 Modifikationen von Schadsoftware für mobile Geräte. Mitte August 2009 registrierte Kaspersky Lab bereits 106 Familien und 514 Modifikationen. Innerhalb von drei Jahren hat sich also die Anzahl der Schädlinge um 202 Prozent erhöht und die Anzahl der Familien stieg um 235 Prozent.
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