Der Ordner „Eigene Dateien“ ist für die Benutzer der übrigen Konten auf dem Desktop zwar nicht sichtbar, sie können aber dennoch wie gezeigt die Dateien anderer einsehen, bearbeiten und sogar löschen.
Das ändern Sie! Allerdings kann die Home Edition Ihre Daten nur dann sicher vor Zugriff schützen, wenn Sie das moderne Dateisystem NTFS (New Technology File System) benutzen.
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Prüfen Sie zunächst, ob Ihre Festplatte bzw. Arbeitspartition bereits auf NTFS umgestellt ist. Klicken Sie doppelt auf das Arbeitsplatzsymbol und markieren Sie die Partition „C:“. Gegebenenfalls müssen Sie links in der Spalte die „Details“ aktivieren, um die Angaben zu sehen.
Arbeitet die Partition noch mit dem Dateisystem FAT32, stellen Sie auf NTFS um. Um die Partition zu konvertieren, klicken Sie auf „Start“ und „Ausführen“. Tragen Sie folgende Zeichen ein: „convert c: /fs:ntfs“. Der Buchstabe „C:“ bezeichnet dabei die erste Partition, die Sie umstellen. Drücken Sie die Enter-Taste, und folgen Sie den Anweisungen. Tauchen bei Ihnen am Bildschirm die folgenden Meldungen auf, beantworten Sie sie jeweils mit „j“ und starten den Rechner neu. Bis die Konvertierung abgeschlossen ist und Ihr PC neu bootet, dauert es einige Minuten. Wiederholen Sie den Schritt gegebenenfalls für eine weitere Partition, wenn Sie dort sensible Daten ablegen möchten.
Um einen Ordner oder eine Datei zu schützen, markieren Sie am besten das gesamte Verzeichnis mit der Bezeichnung Ihres Benutzerkontos unter „C:Dokumente und Einstellungen“ und öffnen mit der rechten Maustaste das Kontextmenü. Klicken Sie auf die Option „Freigabe und Sicherheit“, und aktivieren Sie den Eintrag „Diesen Ordner nicht freigeben“. Schließen Sie mit einem Klick auf „OK“ ab. Windows verweigert daraufhin den Zugriff auf diesen Ordner bzw. die Datei, wenn ein anderer Benutzer darauf zugreifen möchte, der sich über ein anderes Konto im Betriebssystem eingeloggt hat.
Beachten Sie, dass sich auf der Partition „C:“ nur die Ordner sperren lassen, die zu dem betreffenden Benutzerprofil gehören: Das sind die „Eigenen Dateien“, die Verzeichnisse und Daten auf dem Desktop, der „Desktop“, das „Startmenü“ sowie die „Cookies“ und die „Favoriten“. Bei allen anderen Dateien fehlt die Funktion „Freigabe und Sicherheit“.
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Ist Ihr PC an ein Netzwerk angeschlossen, lassen sich die Zugriffsrechte auf Dateien präziser regeln. Öffnen Sie das Kontextmenü der Datei bzw. des Ordners, den Sie freigeben möchten, und wählen Sie die Option „Freigabe und Sicherheit“.
Auf der Registerkarte „Freigabe“ klicken Sie zunächst auf die im folgenden Bild rot umrandete Schrift:
Im nächsten Dialog wechseln Sie die Option auf „Dateifreigabe einfach aktivieren“, klicken auf „Weiter“ und aktivieren die Funktion „Diesen Order im Netzwerk freigeben“. Tippen Sie im Feld darunter einen Verzeichnisnamen ein, und aktivieren Sie gegebenenfalls zusätzlich die Option „Netzwerkbenutzer dürfen Daten verändern“. In diesem Fall können andere die Dateien nicht nur anschauen, sondern sie ebenfalls löschen oder daran arbeiten. Mit „Übernehmen“ geben Sie den Ordner frei.