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Entspanntes Online-Shopping fürs Fest
[Tipps] So shoppen Sie richtig online - Alle Kniffe für stressfreies Geldausgeben
Online-Shopping steht hoch in der Gunst der Deutschen. 32,5 Millionen Bundesbürger bestellten in diesem Jahr diverse Waren und Dienstleistungen im Netz. Damit die Shoppingtour in den Weiten des World Wide Web nicht in einem Desaster endet, haben wir für Sie die fünf wichtigsten Tipps zusammengetragen.
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Tipp 1: Machen Sie sich schlau
Schenken macht Freude. Doch die Freude kann leicht vergehen, wenn sich das vermeintliche Edel-Technikgerät als billigster Schrott entpuppt. Dementsprechend sollten Sie sich vor dem Kauf umfassend informieren. Neben den klassischen Tests in Print- und Online-Publikationen sind häufig auch Kundenbewertungen eine verlässliche Wissensquelle.
In Google geben Sie am besten den Namen des Herstellers und Modells mitsamt den Schlagwörtern "review" und "test" ein, um ein möglichst breites Spektrum an Rezensionen zu erhalten. Meinungen von Käufern mitsamt Bewertungen finden sie beispielsweise bei Amazon.de oder ciao.de, und natürlich in diversen Foren, die sich mit dem jeweiligen Thema befassen.
Tipp 2: Der richtige Shop
Ist die Entscheidung für ein Modell gefallen, sollte der nächste Weg direkt zu einem Preisvergleich führen. Oftmals lässt sich so jede Menge Geld sparen.
Doch wollen hier einige Punkte beachtet werden:
• Richtige Bezeichnung: Weicht die Beschreibung vom Gesuchten ab oder ist alles korrekt, sowohl im Preisvergleich als auch auf der Seite des Shops selbst?
• Welche Version wird angeboten? Ist es die richtige Farbe, die Ausstattung mit allen Extras (retail), eine abgespeckte Variante (light retail), nur das Gerät selbst (bulk) oder gar eine reparierte B-Ware (refurbished)?
• Verfügbarkeit: In welchem Zeitraum kann der Händler versenden? Lagert die Ware oder wird sie erwartet?
• Preistrickserei: Ist der angebotene Preis mit irgendwelchen Zusatzkosten wie ungewollten Abonnements oder ohne Mehrwertsteuer angegegeben?
• Zahlungsarten: Welche Bezahlmöglichkeiten bietet er an?
• Versandkosten: Wie hoch fallen die Kosten für das Verschicken aus?
• Verlässlichkeit: Was denken Kunden über den Shop, wie haben sie ihn bewertet?
• Standort: Befindet sich der Händler im Ausland?
• Sicherheit: Bietet er für den Bestellprozess verschlüsselte Leitungen (SSL) an, die in der Adresszeile des Browsers angezeigt wird? (Mehr zum Thema)
• Für den Fall der Fälle: Wie sehen die AGB des Geschäfts aus, enthalten sie irgendwelche Stolperfallen?
Fallen all diese Punkte positiv aus, können Sie bedenkenlos zugreifen. Oft ist eine Registrierung beim Händler nötig, was Sie ohne schlechtes Gewissen machen können. Schließlich muss der Shop ja wissen, wohin er die Bestellung senden soll. Außerdem können Sie Ihr Kundenkonto für späteres Shopping wieder verwenden. Wichtig ist jedoch das Verwenden eines sicheren Passworts, am besten bestehend aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen.
Aufpassen sollten Sie bei den Versandkosten: Mittlerweile bieten viele Geschäfte Paypal als Zahlungsmöglichkeit an, was Ihnen ermöglicht, mittels Kreditkarte oder Lastschrift zu zahlen. Allerdings hat die Bequemlichkeit ihren Preis, aufgrund der Gebühr, die der Händler an Paypal berappen muss, fallen die Versandkosten oft deutlich höher aus. Dasselbe bei der Option "Versand auf Nachname": Meist um vieles teurer als Vorkasse, zusätzlich kommen noch zwei Euro Postgebühr obendrauf.
Dennoch haben diese Mehrkosten ihre Vorteile, beispielsweise in Punkto Geschwindigkeit: Soll es flink gehen, ist die direkte Zahlungsart per Paypal, Kreditkarte oder Nachname vorzuziehen. Denn so hat der Händler unmittelbar nach Eingang der Bestellung das Geld in der Kasse und kann die Ware versenden, sofern sie lagernd ist.
Geduldige und sparsame Naturen, die an das Gute im Menschen glauben, sollten "Vorkasse" als Zahlungsart wählen, müssen sich aber des Risikos bewusst sein: Denn so verschaffen sie dem Geschäft frisches, unverzinstes Kapital, das der Inhaber nach Belieben einsetzen kann. Die Gefahr ist, dass der Ladenbesitzer dafür keine Gegenleistung bringt, sei es, weil er es nicht kann - etwa weil die Ware trotz anders lautender Angaben momentan nicht auf Lager ist, oder aber es überhaupt nicht will, weil der bestellte und bezahlte Artikel generell nicht vorhanden ist, das Geld aber dringend als Finanzspritze benötigt wird.
Dementsprechend häufig ist es schon vorgekommen, dass Kunden nach dem Stornieren der Bestellung teils wochenlang auf die Erstattung des im Voraus geleisteten Betrags warten mussten und es teils erst unter massiven Drohungen zurück erhalten haben. Im Falle des Internethändlers Coco Network warten heute noch Betroffene auf ihr Geld, der Verantwortliche wurde mittlerweile wegen Betrugs von einem Gericht verurteilt.
Generell also der Tipp: Beim Erwerb von hochpreisigen, wertigen Geschenken wie Fernsehern, Notebooks oder Hifi-Komponenten oder aber bei dubios wirkenden Händlern ist die Nachnameoption die bessere, weil sicherere Wahl, selbst wenn dafür ein Extra-Obulus oben drauf gelegt werden muss. Denn so bezahlen Sie erst dann für eine Leistung, wenn sie auch wirklich erbracht wurde und ihr Geld wert war.
Vorkasse hingegen lohnt sich nur bei etablierten , seriösen Händlern wie Mindfactory, Alternate, Notebooksbilliger oder Redcoon, die es sich nicht leisten können, ihren guten Ruf aufs Spiel zu setzen. Zudem bieten diese Händler immer wieder mal besondere Konditionen an, Mindfactory beispielsweise das "Midnight Shopping", in dessen Rahmen bei Bestellungen zwischen 0.00 und 6.00 Uhr ab einem bestimmten Wert keine Versandkosten gezahlt werden müssen.
Wie Sie Schnäppchen im Ausland machen und Probleme mit dem Zoll vermeiden, lesen Sie auf der nächsten Seite...