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Twitter
Obwohl Twitter kein klassischer geosozialer Service ist, exisitieren inzwischen viele Clients, die neben News in 140 Zeichen auch Ihren Aufenthaltsort bei Twitter unterbringen.
Das Kurznachrichten-Gezwitscher ist ein Phänomen, das die digitale Gemeinde spaltet wie kein zweites: Die einen haben Twitter bereits als Ersatz für E-Mail-Konto, RSS-Reader und soziales Netz à la Facebook ausgemacht, die anderen halten den in maximal 140 Zeichen teilweise schwer Belangloses ausspuckenden Dienst für Zeitverschwendung. In jedem Fall ist die Mitgliedschaft kostenfrei; das Ausprobieren lohnt sich.
Anders als Brightkite & Co. (siehe nächste Pages) ist Twitter nicht in erster Linie darauf ausgelegt, stets den aktuellen Aufenthaltsort mitzuteilen. Doch bietet der Dienst bereits in seinem Grundangebot die Möglichkeit, den aktuellen Aufenthaltsort öffentlich zu machen – viele Nutzer geben hier ihre Heimatstadt an, ohne spezifischer zu werden.
Der Ort lässt sich stetig anpassen
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Mit Link zu Google Maps: GPS-Tweets am iPhone 3G mit Twitterific
© Screens: naviconnect
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Mit Link zu Google Maps: GPS-Tweets am iPhone 3G mit Twitterific
Wenige werden jedoch wissen, dass sich der auf der persönlichen Twitter-Seite angegebene Aufenthaltsort auch manuell stetig anpassen lässt, indem man den jeweiligen Tweet – so heißen bei Twitter die Kurznachrichten – mit einem "L:" beginnt und im Anschluss ohne Leerzeichen etwa "Stuttgart, Germany" schreibt.
Viel interessanter und genauer wird es jedoch mit entsprechender Client-Software, die alle technisch verfügbaren Ortungstechniken – also im Falle eines iPhone 3G etwa GSM, WLAN (genauer WPS) oder eben GPS – anzapft und die Standortangabe an Twitter meldet.
Tools für mobile Tweets
Von dieser Art Programm gibt es inzwischen eine Vielzahl, und die meisten Exemplare sind kostenlos – etwa Twitterific für Apples Kult-Handy, das sich über Werbung finanziert oder Twinkle, das dem User Tweets aus der Umgebung anzeigt.
Nutzer eines Windows-Mobile-Smartphones greifen besser zu Tiny Twitter, das etwa das Abonnieren der Tweets eines anderen Nutzers erlaubt und sich ebenfalls auf GPS-gestützte Location-Updates versteht. Außer den Gebühren für die Datenverbindung zu Twitter fällt auch hier kein Obulus an.
Für alle anderen empfiehlt sich der Java-Client Twibble, der neben GPS-Updates und der Anzeige anderer Nutzer auf einer Karte etwa das Verfolgen von Links ermöglicht und ebenfalls gratis erhältlich ist.