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Michael Orth

4. Mai 2009
Windows 7: Von Starter bis Ultimate: Versionen von Windows 7 Bild vergrößern 381 427 http://img4.magnus.de/Das-neue-Windows-r381x427-C-cde8834c-7079547.jpg
Windows 7: Von Starter bis Ultimate

Versionen von Windows 7

Jetzt stehen sie fest, die Versionen von Windows 7. Microsoft gab bekannt, dass es insgesamt fünf Varianten auflegen will, von Starter bis Ultimate. Ein Versionen-Wirrwarr wie beim jetzigen Windows Vista soll trotzdem nicht entstehen.

Im Vergleich zu Vista will Microsoft das Portfolio deutlich klarer gestalten, was bei fünf Versionen zunächst widersinnig klingt. Der normale Käufer wird sich jedoch in der Regel nur zwischen zwei Alternativen entscheiden müssen, Windows 7 Home Premium und Windows 7 Professional. Wie schon an der Namensgebung ersichtlich, orientiert sich Microsoft damit ein Stück zurück Richtung Windows XP.

Das Basissystem wird wie bisher Windows 7 Starter heißen, im Gegensatz zum Vista-Pendant jedoch weltweit erhältlich sein. Ebenfalls gleich geblieben sind das "Topmodell" Ultimate und Enterprise für die Volumenlizenzierung. Wegfallen werden Basic und Business.

Im Vergleich zu Vista bauen die Versionen jetzt grundsätzlich aufeinander auf - das heißt, die höherwertige enthält automatisch alle Features der darunter positionierten. Das führte bei Vista mitunter zur Verwirrung, da der Business-Version einige Module des eigentlich günstigeren Home Premium fehlten.

Microsoft selbst gab bislang allerdings nur grundsätzliche Informationen zu den Versionen heraus. Detaillertere Einblicke enthüllte Paul Thurrott, einer der intimsten Kenner der Microsoft-Betriebssysteme, auf seiner Winsupersite.

Alle fünf Versionen im Überblick

Windows 7 Starter - entspricht einer Mischung aus Vista Starter und Home Basic. Wird nicht als Retail-Version angeboten, sondern nur zusammen mit einem PC verkauft. Als einzige Version weist sie größere Limitationen auf: keine Aero-Glass-Oberfläche, kein Media Center, maximal drei Anwendungen gleichzeitig, keine Erstellung von "Home Group"-Netzwerken.

Windows 7 Home Premium - Ein der beiden Hauptversionen sowohl für den Retail-Markt als auch für die Systemhersteller. Enthält wie Vista Home Premium alles Wichtige, es fehlen unter anderem weiterreichende Backup-Funktionen, das EFS-Verschlüsselungssystem und die Möglichkeit Remote Desktops zu hosten. Das Premium weist darauf hin, dass es - als heimliche sechste Version - dann doch wieder ein Home Basic geben soll. Ähnlich wie bei Vista Starter allerdings nur in Schwellenländern; in Deutschland wird Home Basic weder erhältlich sein noch sonst irgendeine Rolle spielen.

Windows 7 Professional - Die zweite Hauptversion wird es ebenfalls als Retail und für die Systembuilder geben. Ähnlich wie bei XP werden die zusätzlichen Features im Vergleich zur billigeren Variante für die meisten Nutzer unerheblich sein. Sie umfassen vor allem die bei Home Premium noch als fehlend genannten Teile sowie eine erweiterte Funktionalität im Netzwerk und bei der Gruppenarbeit.

Windows 7 Enterprise - Wie bisher ist die Enterprise-Edition ausschließlich zur Volumenlizenzierung vorgesehen. Der inhaltliche Umfang entspricht Windows 7 Ultimate.

Windows 7 Ultimate - Die Top-Version beinhaltet im Vergleich zu Professional zusätzliche Tools und Anwendungen wie DirectAccess, BitLocker, AppLocker und BranchCache - alle zielen sie auf eine erhöhte Sicherheit und Netzwerk-Produktivität ab. Zwar wird es Ultimate sowohl als Beigabe zu Komplett-System als auch im Retailmarkt geben. Microsoft will allerdings den Marketingaufwand für diese Version minimal halten; dementsprechend erwartet man auch nur sehr kleine Stückzahlen.

Preise und Upgrades

Zu den Preisen ließ Microsoft noch nichts verlauten. Auch beim angedachten Veröffentlichungstermin darf weiter munter spekuliert werden. Was das Upgrading bestehender Windows-Versionen angeht, so gibt es wenig Überraschendes: Vista-Upgrades klappen ebenso völlig "geräuschlos" wie der Umstieg innerhalb von Windows 7 auf eine höherwertige Version. Alle Daten und Anwendungen bleiben jeweils bestehen. Ein XP-Upgrade ist hingegen erst gar nicht möglich, hier benötigt es eine Neuinstallation. Gleiches gilt für den Wechsel von 32 auf 64 Bit.



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