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Erste Schritte in Microsofts neuer Welt
Windows 7 Beta im Praxistest
Schneller, komfortabler und schöner - mit Windows 7 soll Microsofts Betriebssystem endlich wieder Spaß machen. Magnus unterzieht die erste Beta-Version einem intensiven Praxistest.
Im ersten Teil unseres Praxistests geht es um die Installation von Windows 7, die Sicherung des Systems mit einem Virenscanner, den ersten Ausflug ins Internet und um die nützlichen neuen Funktionen der Startleiste.
Ein zweiter Teil rund um die Erlebnisse unseres Autors in der schönen neuen Windows-7-Welt mit weiteren Funktionen und Features gibt es in einer Woche - natürlich hier auf magnus.de.
Nachdem die Datei endlich vollständig auf der Festplatte liegt, installiere ich Windows 7 mit VMware in eine virtuelle Maschine mit 2,8 GHz schnellem Intel Core2Duo und 1 Gigabyte RAM. Das dauert insgesamt vierzig Minuten und geht damit zwar schneller als bei Vista, unterscheidet sich aber ansonsten nicht von dessen Setup.
Geringer RAM-Bedarf
Besonders viel Kritik muss sich Vista gefallen lassen, weil es selbst auf aktuellen Rechnern träge wirkt und unter 2 Gigabyte RAM kaum sinnvolles Arbeiten möglich ist. Für Windows 7 gelobt Microsoft Besserung. Es soll auch auf älteren PCs und sogar auf Netbooks, die sich derzeit ja nur unter XP nutzen lassen, zügig arbeiten.
Eine Grundvoraussetzung dafür wäre ein schonender Umgang mit dem Arbeitsspeicher. Deshalb werfe ich direkt nach dem Start von 7 einen Blick in die Leistungsanzeige des Task-Managers. Mit gut 320 MB belegtem RAM bewegt sich das neue Windows eher auf dem Niveau von XP als dem von Vista und zeigt sich damit tatsächlich auf einem vielversprechenden Weg.
Installation von Windows 7
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Internet-Zugang auf Anhieb
Der nächste Ausflug führt mich zum Internet Explorer (IE), mit dem ich testen will, ob die Online-Verbindung schon steht. Zum Lieferumfang von Windows 7 Beta 1 gehört IE 8, der mich mit einem Einrichtungs-Assistenten begrüßt. Während ich diesen noch durcharbeite, erscheint der erste gelbe Hinweis-Ballon über der Taskleiste - an dieser nervigen Funktion ändert sich also auch mit Windows 7 nichts. Weil kein Virenscanner gefunden wurde, schlägt Windows vor, online nach einer Lösung zu suchen. Dieser Hinweis wäre im Start-Center besser aufgehoben, doch von diesem sinnvollen Vista-Feature ist in 7 noch nichts zu sehen.
Windows 7
Haben Sie Microsofts neuestes Betriebssystem schon in der Beta-Version probiert?
| Ja, es gefällt mir außerordentlich gut. | 46.9% |
| Ja, reißt mich aber noch nicht sonderlich vom Hocker. | 27.1% |
| Nein, hab ich mir aber schon heruntergeladen. | 1.7% |
| Nein, mache ich auch nicht nach dem Vista-Disaster. | 13.2% |
| Bin mir noch nicht sicher, ob ich das testen möchte. | 11% |
Bevor der wertvolle Hinweis wieder automatisch ausgeblendet wird, klicke ich ihn lieber sofort an. Keine gute Idee: der Internet Explorer wird samt Einrichtungsassistent ein zweites Mal gestartet. Ich beantworte alle Fragen, breche den zweiten Assistenten ab und schon erscheint Microsofts englischsprachige Antivirus-Website auf dem Bildschirm. Der Internet-Zugang über FritzBox und ADSL funktioniert also auf Anhieb. Vor lauter Spaß installiere ich auch gleich noch Firefox 3. Abgesehen davon, dass sich dabei zum ersten mal die Benutzerkontensteuerung bemerkbar macht, geht auch das glatt über die Bühne.
Viren-Schutz schon verfügbar
Der Anti-Virus-Hinweis entstammt dem Action Center, das zu den neuen Bestandteilen der Systemsteuerung von 7 zählt (unter "System und Sicherheit"). Dort kann man endlich an zentraler Stelle alle Warnmeldungen bezüglich Viren- und Spyware-Schutz, Windows-Updates, Benutzerkontensteuerung, Firewall und Internet-Sicherheit konfigurieren.
Gab es bei Erscheinen von Vista gerade ein einziges kompatibles Antivirus-Produkt, so verzeichnet Microsoft mit AVG, Kaspersky und Symantec schon jetzt drei Hersteller von Windows-7-kompatiblen Antivirus-Lösungen. Der wichtigste Grund dafür dürfte sein, dass Vistas Sicherheitstechnik viel tiefgreifendere Änderungen mit sich brachte als die von Windows 7.
Erste Schritte mit Windows 7
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Einen kostenlosen Virenscanner gibt es aktuell nur in Form von Symantecs "Norton 360 Version 3 Beta". Weil Norton in letzter Zeit deutlich aufgeholt hat und mir persönlich ein ungeschützter Windows-PC mit Internet-Zugang so gar nicht behagt, befördere ich die siebzig Megabyte große Setup-Datei auf die Festplatte.
IE8 platziert heruntergeladene Dateien wie seit Vista üblich im Ordner "Downloads" in den "Eigenen Dateien". Die anschließende Installation erfolgt nach dem "Weiter - Weiter - Fertig stellen"-Prinzip und dauert knapp fünf Minuten. Am Ende dann die herbe Enttäuschung: Die Beta gewährt nur 15 Tage lang Schutz. Um dieses Thema muss ich mich also später noch einmal kümmern.
Details zur neuen Startleiste und Aero Peek finden Sie auf Seite 2...