Software:Betriebssysteme:Windows
Windows-Diagnose-Tools
Alle Windows-Versionen verdecken ihr Innenleben unter einer bunten Oberfläche. Im Notfall sollten Sie jedoch einen Blick unter die Haube werfen.
Befundgrube
Alle Windows-Versionen verdecken ihr Innenleben unter einer bunten Oberfläche. Im Notfall sollten Sie jedoch einen Blick auf das Räderwerk des Systems werfen. So finden Sie die richtigen Tools...
Meistens ist ein PC-Fehler schnell behoben, wenn man ihn erst einmal erkannt hat. Stürzt Ihr PC unmittelbar nach einer Programm- oder Treiberinstallation ab, brauchen Sie nicht lange nach der Fehlerursache zu suchen. Doch was ist mit den obskuren Blue-Screens, die immer wieder auftreten und sich keiner Aktion zuordnen lassen?
In solchen Fällen hilft nur Forschungsarbeit. Zum Glück liefern alle Windows-Versionen reichlich Tools zur Diagnose. Wie Sie ein gecrashtes Windows-ME-System behandeln, lesen Sie hier.
9x-Startprobleme
Dauert der Systemstart zu lange? Bekommen Sie Fehlermeldungen? Funktionieren Geräte nach dem Neustart nicht mehr? Dann sollten Sie nachsehen, was beim Start Ihres Windows-Systems passiert. Unter Windows 9x/ME ist das Startmenü Ihre erste Anlaufstelle. Drücken Sie beim Booten des Betriebssystems die [F8]-Taste. Vor der grafischen Windows-Oberfläche erscheint ein Menü mit Startoptionen. Wählen Sie hier Protokolliert. Mit dieser Option schreibt Windows 9x/ME alle beim Start geladenen Treiber und Systemprogramme in die Textdatei bootlog.txt, die Sie im Verzeichnis C: Ihrer Festplatte finden. Die Datei ist etwas groß und unübersichtlich. Mit dem Freeware-Tool Bootlog Analyzer (www.vision4.dial.pipex.com) ist sie jedoch schnell ausgewertet. Damit bekommen Sie einen Überblick, welche Treiber Startschwierigkeiten haben.
Nicht nur Treiber, auch Anwendungsprogramme können den Windows-Start bremsen. Die Programme, die zusammen mit Windows ihre Arbeit beginnen, stöbern Sie am besten mit dem Systemkonfigurationsprogramm auf. Sie starten das Tool über Start/Ausführen und den Befehl msconfig
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DAS DIAGNOSE-TOOL hwinfo zeigt Ihnen unter anderem, welche Programme auf Ihrem System automatisch starten.
DAS DIAGNOSE-TOOL hwinfo zeigt Ihnen unter anderem, welche Programme auf Ihrem System automatisch starten.
Wechseln Sie zum Reiter Autostart. Jetzt sehen Sie eine Liste der Programme, die automatisch vom Betriebssystem aufgerufen werden und einen Hinweis, über welche Dateien (Registry, ini-Dateien oder Autostart-Ordner) das Programm gestartet wird.
Entfernen Sie ein Häkchen vor einem dieser Programme, wird der Start beim nächsten Booten Ihres Systems unterdrückt. Testen Sie über längere Zeit, ob alles auch ohne das deaktivierte Programm funktioniert. Wenn ja, sollten Sie den Aufruf des Programms an der Stelle löschen, die Ihnen das Systemkonfigurationsprogramm zeigt. Im Falle der Registry finden Sie die Einträge meist bei den Run-Schlüsseln.
HKEY_LOCAL_MACHINESoftwareMicrosoft WindowsCurrentVersionRun und den Schlüsseln RunOnce, RunOnceEx etc. Öffnen Sie über Start/Ausführen und regedit den Registry-Editor. Suchen Sie die entsprechenden Schlüssel im linken Fenster, klicken Sie sie an und sehen Sie im rechten Fenster nach, ob Sie den gesuchten Eintrag finden. Einfacher geht es, wenn Sie über das Menü Bearbeiten/Suchen in Regedit nach dem Programmnamen, etwa beispiel.exe, suchen. Seien Sie vorsichtig mit dem Löschen, wenn Sie den Eintrag des Programms nicht bei den Run-Schlüsseln, sondern an einer anderen Stelle in der Registry finden. Möglicherweise machen Sie dadurch das ganze Programm unbrauchbar.
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MIT DEM SYSTEMKONFIGURATIONSPROGRAMM legen Sie fest, welche Programme automatisch starten und welche nicht.
MIT DEM SYSTEMKONFIGURATIONSPROGRAMM legen Sie fest, welche Programme automatisch starten und welche nicht.
Machen Sie ein Backup des jeweiligen Schlüssels, das Sie wieder zurückspielen können. Klicken Sie den Schlüssel im linken Fenster an, und wählen Sie Registrierung/Registrierungsdatei exportieren. Achten Sie im nächsten Menü darauf, dass die Option Ausgewählte Teilstruktur aktiviert ist, sonst wird die gesamte Registry exportiert.
Regedit erzeugt eine Datei mit der Erweiterung .reg. Um diese bei einem Fehler wieder in die Registry zurück zu schreiben , klicken Sie sie rechts an und wählen Zusammenführen.
Ein weiteres Tool, um automatisch gestartete Programme aufzuspüren, ist das Hardware-Informationsprogramm. Sie rufen es über Start/Ausführen mit hwinfo /ui auf. Interessieren Sie nur die Autostarts, heißt der Aufruf hwinfo /ui /prob
Rufen Sie das Programm nur mit dem Schalter /ui auf, überschüttet Sie hwinfo mit Informationen. Über die Optionen unter den Menüpunkten Ansicht und Filter zwingen Sie das Tool dazu, nur das anzuzeigen, was Sie interessiert.