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Testbericht

Spieletest "Klonoa"


_teleschau - der mediendienst

26. Juni 2009

Comeback mit Kater: Namco Bandai entstaubte das PSOne-Jump&Run "Klonoa" und veröffentlicht es nun mit angepasster Steuerung und aufgefrischter Grafik für Nintendos Wii-Konsole.

Klonoa
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Die Neuauflage des PSOne-Titels "Klonoa" ist ein überraschendes Comeback, war die Katze mit den riesigen Schlappohren vor knapp zehn Jahren doch alles andere als ein Verkaufsschlager. Auf Kritiker wirkte das Jump&Run wie ein "Me-To"-Produkt, das sich überdeutlich an den "Super Mario"-Titeln orientierte. Daran dürfte sich auch heute nichts ändern. Allerdings muss man neidlos anerkennen, dass Entwickler Namco Bandai den Oldie für sein Wii-Debüt ordentlich aufpolierte - ebenso grafisch wie inhaltlich.

Das aus den Träumen seiner Einwohner geschaffene Land Phantomile braucht und findet in Klonoa seinen Helden, denn der böse Herrscher der Finsternis bedroht den farbenfrohen Ort und will ihn in einen einzigen Albtraum verwandeln. Um jegliche Hoffnung zu zerstören, hat er eine Sängerin entführt, von der das Schicksal Phantomiles abhängt - und die vornehmlich jüngere Spieler nun befreien sollen.


War das Original ein niedliches 2-D-Jump&Run, bietet das Remake knallbunte 3-D-Optik und rasantes Tempo. Eines allerdings ist gleich geblieben: Die im wahrsten Sinne des Wortes "geradlinige" Handlung. Bewegungsfreiheit sucht man hier nahezu vergeblich, denn trotz dreidimensionalem Look ist die Route durch die Level streng vorgegeben. Nur selten bricht das Game aus diesem Schema aus. Ein Jump&Run alter Schule eben ...

Testergebnisse

Klonoa
Jump & Run
ca. 40 Euro

Namco Bandai

Gesamtwertung

4/5
gut

Klonoa kann seine Sprungkraft durch Bewegungen seiner markanten Ohren erhöhen. Mithilfe seines Freundes, dem Ringgeist Hewpoe, darf er zudem Windkugeln auf seine Feinde schießen, die diese aufblähen, sodass Klonoa sie wie Wurfgeschosse schmettern oder als Trampolin für größere Sprünge missbrauchen kann. Schüttelt man das Nunchuk, verlangsamt ein Wirbelsturm die Gegner.

Spielerisch dem Original treu geblieben, ist die optische Umsetzung überaus zeitgemäß. Im 16:9-Breitbildformat, mit detaillierten Texturen und bevölkert von 3-D-Charakteren kommen die sechs fantasievollen Comicwelten, die Klonoa bereist, wunderbar zur Geltung. Der Schwierigkeitsgrad macht es auch jungen Hüpfern leicht, sich mit dieser sprunghaften Katze anzufreunden.





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