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Spieletest "Resident Evil 5"
_teleschau - der mediendienst
Mit "Resident Evil 5" liefert Capcom die nächste PC-Umsetzung eines Konsolen-Hochkaräters aus eigenem Hause. Langsam bekommen die Jungs richtig Übung darin ...
Nicht nur Hollywood ist vom 3-D-Fieber erfasst - auch die Spieleindustrie hat ein neues Experimentierfeld gefunden. Die nun veröffentlichte PC-Version des Konsolen-Krachers "Resident Evil 5" unterstützt als einer der ersten Titel überhaupt NVidias neue "GeForce 3D Vision"-Technologie. Wer den Horror hautnah erleben möchte, sollte jedoch im Besitz einer rund 150 Euro teuren Spezial-Brille sowie eines potenten PCs nebst 100-Hz-Monitor sein ...
Am Inhalt hat sich gegenüber der Konsolen-Vorlage relativ wenig geändert. Im Mittelpunkt dieser atmosphärisch dichten, teils derbe inszenierten Schauermär stehen nach wie vor "Resident Evil"-Held Chris Redfield und die hübsche Agentin Sheva, die dank Online-Koop-Modus auch von einem Kumpel gesteuert werden darf. Die beiden werden ins afrikanische Wüstenkaff Kijuju geschickt, in dem eine Mutation des T-Virus' wütet und die Bewohner in blutrünstige Zombies verwandelt.
Natürlich gilt es, dem infizierten Treiben Einhalt zu gebieten, was mit einer furiosen Introsequenz beginnt und mit einem spektakulären, aber überraschend abrupten Finale endet. Dazwischen erwartet volljährige Spieler ein rund 15-stündiger Spießroutenlauf mit jeder Menge Schreckensmomente, knallharter Action und fordernder Bossfights.
Testergebnisse
Capcom Europe
Gesamtwertung
Geruhsamer Grusel wie in den Vorgängern ist passe. Stattdessen wird nun gegeifert, gebissen, geprügelt und geballert. Das Tempo von "Resident Evil 5" ist hoch - fast schon zu hoch für die träge Steuerung, die auch durch die gelungene Umsetzung auf Maus und Tastatur nicht flotter wurde. Unverständlich, warum die Helden beim Zielen und Nachladen wie angewurzelt stehen bleiben müssen ...
Dafür feilte Capcom gehörig an der Grafik. Verfeinerte Feuer-, Licht- und Wassereffekte, detaillierte Figuren sowie wahnsinnig hoch aufgelöste Texturen verlangen allerdings nach einem leistungsfähigen Rechner. Wer den zu Hause stehen hat, darf jedoch bedenkenlos zugreifen - zumal Capcom noch den neuen Marcenaries-Modus mit dreimal so vielen Gegnern dazupackte und es derzeit kein spannenderes Koop-Game auf dem PC gibt.
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