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TEST: Digicam Fuji Finepix J250 - neue Einsteigerkamera
Christian Rottenegger
Die Finepix J250 gehört neben der J210 und der J25 zur jüngsten Generation der Fuji-Einsteigerkameras, ist mit 170 Euro aber etwas teurer. Trotzdem erscheint der Preis sehr fair: Immerhin besitzt die J250 ein 5-fach-Zoomobjektiv mit weitwinkligen 28 mm Anfangsbrennweite und einen ordentlichen 3-Zoll-Monitor.
Die Finepix J250 gehört neben der J210 und der J25 zur jüngsten Generation der Fuji-Einsteigerkameras, ist mit 170 Euro aber etwas teurer. Trotzdem erscheint der Preis sehr fair: Immerhin besitzt die J250 ein 5-fach-Zoomobjektiv mit weitwinkligen 28 mm Anfangsbrennweite (äquivalent Kleinbild) und einen ordentlichen 3-Zoll-Monitor.
Außerdem hat sie ihren günstigeren Kolleginnen einen mechanischen Bildstabilisator voraus. Wie bei Einsteigerkameras üblich, ist der Funktionsumfang beschränkt; die J250 setzt auf ein schlankes Menü und Automatikfunktionen, die dem Nutzer den größten Teil der Arbeit abnehmen.
Mit einem Moduswahlrad kann man zwischen Motiverkennung, Kameraautomatik, bestimmten Motivprogrammen und dem „manuellen Modus“ wechseln. Letzterer entpuppt sich als einfache Programmautomatik, in der sich lediglich Grundeinstellungen wie Empfindlichkeit, Belichtungskorrektur und Qualität vornehmen lassen. Blende und Belichtungszeit bestimmt die Kamera dagegen grundsätzlich selbst.
Die J250 ist mit ihren 95 x 60 x 27 mm vergleichsweise unhandlich und mit 170 g relativ schwer. Beim einhändigen Fotografieren rutscht sie leicht ab, insbesondere, wenn der Fotograf mit dem rechten Daumen die weit unten positionierte Vierrichtungswippe erreichen will. Die Lupenansicht reagiert träge. Gleiches gilt für den Autofokus, der für die sehr lange Auslöseverzögerung von 0,83 s im Weitwinkel und 1,12 s im Tele verantwortlich ist. Bei schwachem Umgebungslicht traf der Autofokus in 90 % der Versuche die richtige Schärfe.
Bildqualität: In zwei Punkten ist die J250 sowohl der J25 als auch der J210 überlegen: Sie verzeichnet im Weitwinkel nur um 0,1 Prozent. Außerdem schattet sie die Ränder mit maximal 0,4 Blenden relativ moderat ab. Abgesehen davon sehen ihre Ergebnisse weniger gut aus – vor allem bei höheren Empfindlichkeiten. Bereits bei ISO 400 tritt ein störender Visual Noise von 3,8 VN auf, der insbesondere als Luminanzrauschen sichtbar wird.
Testergebnisse
Fuji Finepix J250- Fuji
- 170 Euro
www.fujifilm.de
58,5 Punkte
Fazit:Die Fuji Finepix J250 bietet ein weitwinkliges 5-fach-Zoom und einen mechanischen Bildstabilisator zum fairen Preis. Die Bildqualität schneidet insgesamt leicht unterdurchschnittlich ab.
Dazu kommt eine schwache Textur, die schon bei ISO 100 für eine unterdurchschnittliche Detaildarstellung spricht. Mit ihrer Auflösung reiht sich die J250 genau zwischen die bessere J210 und die schwächere J25 ein. Im Weitwinkel erreicht sie in der Bildmitte sehr hohe Werte bis 1412 LP/BH (Linienpaare pro Bildhöhe), die sie jedoch an den Bildecken nicht halten kann. Im Tele stellten wir insgesamt eine merklich schwächere Auflösung von 889 bis 993 LP/BH fest.
Fazit: Die J250 kostet 20 Euro mehr als die J210 und die J25, was sie primär mit dem zusätzlichen mechanischen Bildstabilisator rechtfertigt. Die Bildqualität schneidet insgesamt leicht unterdurchschnittlich ab: Während sich die Abbildungsfehler des Objektivs in Grenzen halten, leidet die Textur erheblich unter der internen Nachbearbeitung.
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