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Testbericht

TEST: Olympus FE-5020 - Digicam mit Weitwinkel für schmalen Geldbeutel


Christian Rottenegger

9. März 2010

Die Olympus FE-5020 passt trotz ihres 5-fach-Zoomobjektivs in ein schlankes, 122 g leichtes Gehäuse und punktet sowohl mit 24 mm Weitwinkel als auch mit ihrem relativ günstigen Preis: 180 Euro kurz nach Marktstart, in Kürze vermutlich deutlich weniger.

Die Olympus FE-5020 passt trotz ihres 5-fach-Zoomobjektivs in ein schlankes, 122 g leichtes Gehäuse und punktet sowohl mit 24 mm Weitwinkel (äquivalent Kleinbild) als auch mit ihrem relativ günstigen Preis: 180 Euro kurz nach Marktstart, in Kürze vermutlich deutlich weniger.

Olympus bringt die FE-5020 in vier Farbvarianten, in Weiß, Grau, Braun bzw. Blau, und stattet sie wie eine klassische Automatikkamera aus. So bietet die FE-5020 beispielsweise eine Autofokusverfolgung, eine erweiterte Gesichtserkennung, die bis zu 16 Personen erfasst, und eine Szenenerkennung, die allerdings nur aus einem auf fünf Fotosituationen beschränkten Fundus schöpfen kann.

Für den Spaßfaktor sind die so genannten Magic Filter zuständig, welche die bereits bestehenden Fotos nachträglich verfremden. Der Pop-Art-Filter hebt beispielsweise die Farbsättigung an. Wer bereits vor der Aufnahme das Ergebnis über manuelle Einstellungen beeinflussen will, stößt bei der FE-5020 schnell an seine Grenzen. So kann er weder die Belichtungsmessmethode noch Blende, Belichtungszeit, Blitzlichtintensität, Schärfe, Kontrast und Farbsättigung selbst festlegen. Außerdem verzichtet die FE-5020 auf den mechanischen Bildstabilisator und bietet lediglich einen Slot für langsame, teure xD-Speicherkarten.

Das wohl größte Manko der Olympus FE-5020: Sie braucht für jedes einzelne Bild mehrere Sekunden, um die Daten auf der Speicherkarte abzulegen. Derweil informiert sie mit einem Balken, wie weit der Vorgang fortgeschritten ist, also wie lang der Fotograf noch warten muss, bis er endlich weiterarbeiten kann. Auch der Wechsel in die Lupenansicht verlangt etwas Geduld. Der 2,7-Zoll-Monitor liefert dafür auch bei hellerem Umgebungslicht eine relativ kontrastreiche Vorschau, die sich sogar aus einem größeren Blickwinkel noch vergleichsweise gut erkennen lässt. Bei dunklen oder gar schwarzen Motiven stört jedoch das starke (Farb)Rauschen.

Über die Func-Taste lassen sich grundlegende Einstellungen schnell vornehmen, das Hauptmenü könnte komfortabler sein. Die Verwacklungswarnung kam zuverlässig, im Weitwinkel ab 1/30 s Belichtungszeit. Weniger verlässlich arbeitet der Autofokus, der im Test bei schwachem Licht in mehr als 50 % der Fälle nicht die richtige Schärfe fand. Außerdem ließ er sich Zeit und verzögerte den Auslöseprozess um mehr als eine halbe Sekunde.

Bildqualität: Die Bilder wirken generell etwas kontrastschwächer als etwa die der Samsung ST550, die Farben relativ flau. Die Auflösung trifft zwar in der Bildmitte mit bis zu 1317 LP/BH (Linienpaare pro Bildhöhe) ungefähr den 12-Megapixel-Durchschnitt, lässt aber zu den Bildecken um bis zu 406 LP/BH nach. Die Messwerte sprechen für ein ausgewogenes Verhältnis von Bildrauschen und Texturverlust, für eine kaum sichtbare Verzeichnung und eine schwache Randabschattung. Andererseits nimmt es die F-5020 mit den Farben nicht ganz so genau (10,3 DeltaE), und wegen der ausgeprägten chromatischen Aberration treten an kontrastreichen Konturen bis zu 1,3 Pixel breite Farbsäume auf.

Olympus Fe-5020

Olympus FE-5020
Olympus
180 Euro

www.olympus.de

53,56 Punkte

Fazit:Die Olympus FE-5020 bietet mit ihrem weitwinkligen 5-fach-Zoom ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Allerdings stören die langsame Signalverarbeitung und der unzuverlässige Autofokus.

Fazit: Die Olympus FE-5020 bietet an sich ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Allerdings stören die langsame Signalverarbeitung und der unzuverlässige Autofokus.






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